Mittwoch, 25. Juli 2012

Todespriester

Parasieten Todespriester,
diese Worte spucke ich in den Wind!

Es ist alles Teil des selben Weltenbaumes:
Wer die Wurzel nicht kennt,
kann zur Krone nicht finden.

So steht ihr da,
nicht stark genug um Stamm,
nicht schön genug um Laub,
nicht stolz genug um Blüte zu sein.

Die Last nie geahnt, noch getragen,
doch wollt ihr Früchte speisen,
doch wollt ihr nähren euch vom süßen Saft
und noch am Stamm wollt ihr nagen,
zu kosten das Mark und das Leben.

Einst aushölen wollt ihr,
mit falscher Sanftmut und böser Liebe
Das ihr nicht fragt nach dem "sähet"
und nicht nach dem "erntet"
und euch doch schmückt mit ihren Zeichen.
Das ihr höhnt und spottet
und leugnet die jungen Knospen,
doch euch tragt, mit ihrem Wachstum.
Das ihr noch Triebe fresset,
die zum Himmel streben
und preist dies als eure Milde.
Das ihr nicht Stärken,
sondern Schwächen ehret
und euch eurer Güte feiert.

Doch weh euch,
einst der Weltensturm:
zu schütteln alles tote.

So weht ihr fort:
nicht stark genug um Stamm,
nicht schön genug um Laub,
nicht stolz genug um Blüte zu sein.

Die Last nie geahnt, noch getragen,
So werdet ihr überwunden sein,
im stolzen Zeitengang.
So wird verotten,
was selbst sich nicht nähren kann
im kargen Felde des Vergänglichen.

Mag auch kranken kurz der Weltenbaum,
unter falscher Sanftmut und böser Liebe.
Führt doch bald zu Stärke nur,
fauler Fraß von 2000 Jahren.

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