Als wehrhafter Kamerad stellt er sich da.
Doch eine Geißel ist er für alle, die ihn nie überwinden wollten.
Ein Wächter ist er.
Geeint mit seiner ungleichen Schwester, der Demut, formt er eine gläserne Burg im Verborgenen.
Die kristallenen Wälle, an den Rändern unseres Sozialwesens.
Doch eine Bestie wird er für alle, die außer ihm nichts mehr haben.
Es gibt soche, die eine große Leere füllen und solche die eine Demütigung wieder gut machen wollen.
Denen ist Stolz die nächste Falle!
Sie wird er verleiten, ihm gleich zu werden;
Selbstsüchtig und ignorant, eitel und gierig.
So stehst du, erhobenen Hauptes, du stolzester unter den Völkern.
Auf das alles an dir erhebend und machtvoll sein soll.
Doch alles zieht dich zu Boden und je höher du dich erhebst, desto schwerer wirst du werden.
Glück wirst du erstreben und Reichtum in Fülle, nur um schlieslich doppelt hart aufzuprallen.
Als zerschlagener wirst du den Menschen fremd sein, in deinem dunklen Reich.
Vollstopfen wirst du dich, mit Gütern und exotischen Speisen, um dann an ihnen zu verhungern.
Kostbare Gewänder wirst du tragen, in denen du erfrieren sollst.
So wirst du zeitlebens alles in dich aufnehmen, um doch leer zu bleiben.
Gut fischen ist´s in trüben Gewässern, in ihnen wirst du hungern, mehr noch wenn sie der Spiegel deiner Seele sind.
Der Stolz für sich aleine ist ein rotes Tuch und ein rauschhafter Zustand, dann eine Streckbank und ein Richtsblock.
Samstag, 9. Oktober 2010
Freitag, 8. Oktober 2010
Die Nacht der träumenden Seele
Polierte Ilusion, Weltfläche, Struktur.
Hinweggefegt in der langen Nacht der träumenden Seele.
Die eintaucht ins Meer.
Unbändiger Fluss goldener Unaussprechlichkeit.
Von Leere zu Leere, im Nichts gebunden.
Bestehen, Untergang, Neubeginn, eines im ewigen Bande.
Berge zu Tälern, Täler zu Bergen, formvollendet auf zeitlicher Achse.
Energie zu Nichts, zerstoben im Tanz der Äonen.
Nichts zu Energie, geschöpft aus dem Anspruch der Zukunft.
Formt sich Materie aus Bewegung, leiht sich Dichte aus Ereignissen, die noch nicht stattfanden.
Alles ein Spiel der Warscheinlichkeiten.
Götter kommen und gehen, Welten verblassen im Strom der Zeit, hinweggefegt zu null, zum Bestandlosen.
Alles ein dunkler Fluss, aus der Leere, in die Leere.
Dazwischen ein sich verfestigender Hauch Gegenward, für Bruchteile von Bestand um sogleich zu verschwinden im großen Theater.
In diesem Ewigen Taumel hallt dein Ruf:
"Ich will erkennen"
und seiner babarischen Bedeutung folgend, formt der Anspruch die Wahrnehmung, aus Willen und Erfassbarem zu subjektiver Wirklichkeit.
Ein eingegrenzter Raum auf einer Fläche die ihren Horizont nicht kennt.
"Ich Will"!
So teilst du die Ströme. So nimmst du dich, Stolz und ungebrochen.
Als Fels in den Wellen brichst du die Fluten.
So wird Wille zu Blei und "selbst" zu nichts.
Agonie im Sein, sie mündet zuerst in Grauen und verpufft wirkungslos.
Das Sein aber schreit nach keinen Kriegsmännern.
Dem Flusse gleich stürze ich mich in die Fluten um in ihnen aufzugehen.
Dem Wind zum Spiele gebe ich mich völlig hin um über das sein hinauszugehen.
Um erhaben zu sein über den Strom der Zeiten noch, der behäbig ist im Lauf der Welten, aber aufgerollt und verborgen wenn man erst über ihn hinaus ist.
Sein heist Hingabe und Wunsch nach Auflösung.
Entgrenzung, vom Beständigen zum flüssigen.
Loslassen von allem erst, drängt vom Blei zum Golde;
das aus sich selber heraus leuchtet, selbstlos!
Von Anfang zu Anfang, aus der Leere in die Leere.
Hinweggefegt in der langen Nacht der träumenden Seele.
Die eintaucht ins Meer.
Unbändiger Fluss goldener Unaussprechlichkeit.
Von Leere zu Leere, im Nichts gebunden.
Bestehen, Untergang, Neubeginn, eines im ewigen Bande.
Berge zu Tälern, Täler zu Bergen, formvollendet auf zeitlicher Achse.
Energie zu Nichts, zerstoben im Tanz der Äonen.
Nichts zu Energie, geschöpft aus dem Anspruch der Zukunft.
Formt sich Materie aus Bewegung, leiht sich Dichte aus Ereignissen, die noch nicht stattfanden.
Alles ein Spiel der Warscheinlichkeiten.
Götter kommen und gehen, Welten verblassen im Strom der Zeit, hinweggefegt zu null, zum Bestandlosen.
Alles ein dunkler Fluss, aus der Leere, in die Leere.
Dazwischen ein sich verfestigender Hauch Gegenward, für Bruchteile von Bestand um sogleich zu verschwinden im großen Theater.
In diesem Ewigen Taumel hallt dein Ruf:
"Ich will erkennen"
und seiner babarischen Bedeutung folgend, formt der Anspruch die Wahrnehmung, aus Willen und Erfassbarem zu subjektiver Wirklichkeit.
Ein eingegrenzter Raum auf einer Fläche die ihren Horizont nicht kennt.
"Ich Will"!
So teilst du die Ströme. So nimmst du dich, Stolz und ungebrochen.
Als Fels in den Wellen brichst du die Fluten.
So wird Wille zu Blei und "selbst" zu nichts.
Agonie im Sein, sie mündet zuerst in Grauen und verpufft wirkungslos.
Das Sein aber schreit nach keinen Kriegsmännern.
Dem Flusse gleich stürze ich mich in die Fluten um in ihnen aufzugehen.
Dem Wind zum Spiele gebe ich mich völlig hin um über das sein hinauszugehen.
Um erhaben zu sein über den Strom der Zeiten noch, der behäbig ist im Lauf der Welten, aber aufgerollt und verborgen wenn man erst über ihn hinaus ist.
Sein heist Hingabe und Wunsch nach Auflösung.
Entgrenzung, vom Beständigen zum flüssigen.
Loslassen von allem erst, drängt vom Blei zum Golde;
das aus sich selber heraus leuchtet, selbstlos!
Von Anfang zu Anfang, aus der Leere in die Leere.
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Erinnerung
Wie schmeckt Verzweiflung?
Als rastloser taumelte ich,
über verheertes Land und verbrannte Felder.
Als verzweifelter strich ich,
durch kalte und nasse Strassen.
Der Wind war meine Braut,
sie nahm mich in ihre kalten Arme.
Sang mir ihr einsammes Lied,
führte mich über schneebedeckte Gipfel
und vereißte Höhen.
Hib mein Herz in Stücke mit frostiger Klinge.
Hungernd und frierend blieb ich liegen.
Wie kristallene Perlen gänzten meine Tränen,
im slbernen Schein des Mondes.
So fandest du mich!
Wie klingt Geborgenheit?
Du gabst mir ein Lager in deinem Herzen.
Du wärmtest mich mit dem Feuer deiner Augen
und gabst meiner Seele Nahrung,
mit dem Geheimniss deines Zaubers.
Du hast mich ertrinken lassen,
in den Wogen deines Ozeans,
der kein Ufer kennt.
Sanft umspielten mich seine lieblichen Wellen
und wuschen meine schwarze Seele rein.
Einem Phönix gleich stieg ich aus seinen schäumenden Fluten,
empor zum nächtlichen Himmel.
Wie weit ist Freiheit?
Treibe im Feuer des Sternenmeeres,
strahle auf in deiner Aura.
Heller als das Licht von tausend Sonnen,
durchflute ich den Raum.
Aus Glück flog ich davon,
meine neuen Flügel zu testen!
Aus Liebe kehre ich immer wieder zurück!
Zu dir die mich so selbstlos beschenkte.
Als rastloser taumelte ich,
über verheertes Land und verbrannte Felder.
Als verzweifelter strich ich,
durch kalte und nasse Strassen.
Der Wind war meine Braut,
sie nahm mich in ihre kalten Arme.
Sang mir ihr einsammes Lied,
führte mich über schneebedeckte Gipfel
und vereißte Höhen.
Hib mein Herz in Stücke mit frostiger Klinge.
Hungernd und frierend blieb ich liegen.
Wie kristallene Perlen gänzten meine Tränen,
im slbernen Schein des Mondes.
So fandest du mich!
Wie klingt Geborgenheit?
Du gabst mir ein Lager in deinem Herzen.
Du wärmtest mich mit dem Feuer deiner Augen
und gabst meiner Seele Nahrung,
mit dem Geheimniss deines Zaubers.
Du hast mich ertrinken lassen,
in den Wogen deines Ozeans,
der kein Ufer kennt.
Sanft umspielten mich seine lieblichen Wellen
und wuschen meine schwarze Seele rein.
Einem Phönix gleich stieg ich aus seinen schäumenden Fluten,
empor zum nächtlichen Himmel.
Wie weit ist Freiheit?
Treibe im Feuer des Sternenmeeres,
strahle auf in deiner Aura.
Heller als das Licht von tausend Sonnen,
durchflute ich den Raum.
Aus Glück flog ich davon,
meine neuen Flügel zu testen!
Aus Liebe kehre ich immer wieder zurück!
Zu dir die mich so selbstlos beschenkte.
Sonntag, 5. September 2010
Wanderer
Leidvoll die Erinnerung,
unheilvoll die Erwartung.
Jeder Weg eine Wildniss,
jeder Horizont eine Drohgebärde.
So blickst du in die Ferne.
Schweifst aus
in die Sorglosigkeit des ziellosen Wanderers.
Auf das die Weite ein Schutz sein,
in ihrer Grenzenlosigkeit.
Nichts soll dich gefangen nehmen.
Doch die Angst ist ein treuer Hund:
treibe ihn vom Hof
und er wird durch die Hintertür wiederkehren.
In der Fremde wird er dich doppelt treffen.
Wen du deiner Wege ziehst in Stille und Demut,
so wirst du stets wieder nur die Angst finden.
Alles wird dich auf dein Selbstbild zurückwerfen,
vor dem du flüchtest.
So halte inne und stell dich Wanderer.
Nur ein Kampf nach innen heiligt dein Dasein
und wer ihn aufnimmt ist bereits Sieger.
unheilvoll die Erwartung.
Jeder Weg eine Wildniss,
jeder Horizont eine Drohgebärde.
So blickst du in die Ferne.
Schweifst aus
in die Sorglosigkeit des ziellosen Wanderers.
Auf das die Weite ein Schutz sein,
in ihrer Grenzenlosigkeit.
Nichts soll dich gefangen nehmen.
Doch die Angst ist ein treuer Hund:
treibe ihn vom Hof
und er wird durch die Hintertür wiederkehren.
In der Fremde wird er dich doppelt treffen.
Wen du deiner Wege ziehst in Stille und Demut,
so wirst du stets wieder nur die Angst finden.
Alles wird dich auf dein Selbstbild zurückwerfen,
vor dem du flüchtest.
So halte inne und stell dich Wanderer.
Nur ein Kampf nach innen heiligt dein Dasein
und wer ihn aufnimmt ist bereits Sieger.
Schicksal
Die innerer Welt öffnet die äußere!
Die äußere Welt öffnet die innere!
Tun sie es,
dann nur um ein noch größeres Geheimniss freizulegen.
Ich bin eins und doch geteilt.
Die Schlange die sich vom Schwanz an selber frißt
und doch nie weniger wird, das ewige Band.
Ich bin die Quadratur des Kreises,
in maßloser Eleganz wachse ich von allen Seiten gleich.
Unterschiedslos fresse ich:
Geschichte und Geist, Zeit und Raum.
Als Baum rage ich in die Diemensionen.
Ich habe viele Äste und trage stolze Früchte.
Wer sie kostet ist verdammt in alle Ewigkeit
und alle ihm nachfolgenden Geschlechter.
Für die bin ich zuerst nur ein Übergang zur nächsten Stufe.
Dann ein Fluch, ein Verlangen.
Eine Fessel und ein Knebel.
Mein Wesen ist zum Teil offenbar und zum Großteil verborgen.
Jeder kann mich sehen, aber keiner kennt mich.
Wer mich erkennen will muss mich überleben.
Die äußere Welt öffnet die innere!
Tun sie es,
dann nur um ein noch größeres Geheimniss freizulegen.
Ich bin eins und doch geteilt.
Die Schlange die sich vom Schwanz an selber frißt
und doch nie weniger wird, das ewige Band.
Ich bin die Quadratur des Kreises,
in maßloser Eleganz wachse ich von allen Seiten gleich.
Unterschiedslos fresse ich:
Geschichte und Geist, Zeit und Raum.
Als Baum rage ich in die Diemensionen.
Ich habe viele Äste und trage stolze Früchte.
Wer sie kostet ist verdammt in alle Ewigkeit
und alle ihm nachfolgenden Geschlechter.
Für die bin ich zuerst nur ein Übergang zur nächsten Stufe.
Dann ein Fluch, ein Verlangen.
Eine Fessel und ein Knebel.
Mein Wesen ist zum Teil offenbar und zum Großteil verborgen.
Jeder kann mich sehen, aber keiner kennt mich.
Wer mich erkennen will muss mich überleben.
Montag, 23. August 2010
Träume

Träumen ist wie Lügen, wenn es sich aus falscher Hoffnung speist;
es hilft über den Augenblick, aber es wird zur Falle, wenn der Moment verflogen ist.
Träume implizieren eine Erwartung des "Kommenden", doch die Wirklichkeit bleibt immer nur ein blasses Abbild der Vorstellung.
Die Träume zerbrechen an der Realität!
Das "ich" sizt in seinem Gefängnis und träumt von Freiheit.
Doch es kann sie erst ereichen, wenn es alle Hoffnung auf selbige fahren läßt und fortan nur noch in seinem Traum lebt.
Die Illusion wird erst perfekt, wenn sie an keiner Erwartungshaltung gemessen wird, wenn sie an keiner Realität zerbrechen kann.
Die Realität zerbricht an den Träumen!
Text by R.Sturm/Pic by Madame Spinal-Tribes
Love

Durch alle Äonen hallt dein Name, in allen Dimensionen bist du gleichmäßig verteilt.
Und doch bist du mit nichts zu vergleichen, bist rein und unvermischt.
Zu allen Zeiten riefen dich die Menschen an, priesen dich um deine Schönheit.
Stolz und geborgen fühlen sie sich im Glanz deiner Pracht.
Auf deinen Schwingen suchen sie ihren Ursprung im Vollkommenen.
Du erhörst nur jene ganz die dir reinen Herzens gegenübertreten, die dich erhaben und frei von Absicht aufsuchen.
Denen willst du Mittel und Grund sein.
Für die anderen bist du eine romantische Versessenheit......dann eine kalte Verzweiflung.
Ein König ist dir nicht mehr als ein Sklave.
Ein Gott bist du nur für jene die dich nicht kennen.
Du hast keine Jünger, nur Erfüllte.
Auch hast du keine Feinde, nur Verräter und Opfer.
Deine Namen sind viel und facettenreich, sie sind das berauschte Gold der Morgenstunde und die ruhige Beschwingtheit der Abendröte.
Dein Name ist die rebellische Tugend noch im kleinsten Teil des Universums.
Alles kannst du neu schaffen und alles vernichten.
Wer sie spricht tut dies in Ekstase und ehrlicher Entrücktheit, das Schlangenfeuer in seinen Augen aber eine vollkommene Wärme in seinem Herzen
Text by: R.Sturm, Pic by Madam Spinal-Tribes
Abonnieren
Posts (Atom)