....ich bin mir manchmal nicht sicher ob Leben an sich die Kunst ist.
Je glatter es läuft desto weniger Spuren hinterläst es,
je Kurvenreicher desto mehr Schrammen im Blech.
Aber Spuren hinterläßt dennoch alles.
Eine Burg ist den meisten ihr Leben, voll wehrhafter Verheißung machen sie sich ihren höchsten Zinnen gleich, das alles von ihnen abprallen möge.
So erstarren sie und nennen es ihr Leben.
Wenn das Leben heißt, so will ich draußen sein und durch die Wälder ziehen, als der Sturm in den Bäumen.
So will ich laut und stolz sein, das sie mich hören mögen, die starren in ihren Festungen.
Das Leben ist mir etwas das zur Hälfte bekannt und zur Hälfte im dunkeln liegt.
Wohl dem also der im Dunkel sucht um so zum ganzen zu finden, statt seine Burg im bekannten zu erichten aus Angst und Ignoranz.
Das gute nun, liegt im Dunkel, als gleißende Verheißung für jene die aufbrachen es zu suchen.
Inspiriert durch einen Blog von Frankdebank_171
Mittwoch, 18. August 2010
Der Weg nach Eldorado
Der Weg nach Eldorado ist ein Text von "Diet0r D0st" aus dem Jahr 2004, den er mir freundlicherweise für den Sturmblog zur Verfügung gestellt hatte.
Der Weg nach Eldorado
Er bewegte sich mit federnden Schritten neben mir die Straße herunter.
Das war so eine Marotte von ihm. Ich hatte ihn noch nie normal gehen sehen,
egal wie sein Gemütszustand sein mochte: er ging immer so.
Ich vermutete, das er damit versuchte besonders leger zu erscheinen.
Er war etwas kleiner als ich und benötigte deshalb mehr Schritte für die gleiche Strecke.
Ich persönlich konnte ihn noch nie besonders gut leiden.
In meinen Augen war er auf eine penetrante Art äußerst süffisant.
Aber darüber konnte ich in diesem speziellen Augenblick hinwegsehen, den für mich war das Ziel das ich mit ihm teilte das letzte dieser Art in meinem Leben.
Danach würde endgültig Schluss sein damit.
Der Regen wurde dichter, als wir an der nächsten Straßenkreuzung ankamen.
Mit einer raschen Handbewegung verwies er, ohne ein Wort zu verlieren, auf ein großes Haus das sich in einer Straße befand, die von rechts kommend in der Kreuzung mündete.
Es war ein Haus, das für mich in seinem Erscheinungsbild ein Charakteristikum der Stadt darstellte, in der es stand.
Es symbolisierte mit seiner pompös verzierten Fassade, die Affektiertheit und Dekadenz einer Stadt, dessen Einwohner größtenteils durch diese beiden Eigenschaften bekannt geworden waren.
Diese abstoßende Atmosphäre war schon spürbar als ich den ersten Fuß aus dem Zug auf den Bahnsteig gesetzt hatte.
Eine ganze Woche musste ich mich in der Lobby meines „fünf Sterne“ Hotels herumdrücken, bevor er mit mir in Kontakt trat, und weiß Gott, ich hatte genug vom mondänen Lebensstil und dem snobistischen Gehabe der Gäste.
Aber als noch abstoßender empfand ich dieses devote Verhalten der Bediensteten, denen es aber nie vollkommen gelang ihre perfiden Hintergedanken
vollends zu verbergen.
Aus diesem Grund war ich einigermaßen erleichtert als er vor mir stand, obwohl ich ihn, wie schon erwähnt nie richtig leiden konnte, und unsere letzte Zusammenkunft in mir unangenehme Erinnerungen weckte.
Das Treppenhaus roch muffig, und ließ darauf deuten, das die überdimensionalen Flügelfenster nur selten zum lüften genutzt wurden.
Aus der Wohnung im Souterrain konnte man ein hitziges Gespräch zwischen einem Mann und einer Frau war nehmen.
Das Appartement im Ersten Stock wurde offensichtlich nur als Büro genutzt.
Ich wartete im Vorraum, und konnte durch die halb geöffnete Tür sehen, wie er mit einem hageren Mann mittleren Alters redete, welcher am Fenster stand und auf den Trottoir herunterschaute.
Sie sprachen leise genug damit ich von der Unterhaltung nichts mitbekam.
Die Körpergestik der Person am Fenster erweckte erstmals Skepsis in mir.
Das hatte ich schon mal gesehen.
Krampfhaft versuchte ich mich zu erinnern, woher Ich diese markante Brille mit dem extravaganten Gestell kannte, aber es fiel mir nicht ein.
Wir verließen das Gebäude wieder ohne den hageren Mann.
Mein Begleiter warf mir den Zündschlüssel eines schwarzen Volvos zu, der vor dem Baldachin des Nachbarhauses parkte.
„Und die Tasche?“ fragte ich verwundert.
Er zeigte mit einem Lächeln, das jeglichen Charme missen ließ, auf den Kofferraum.
Während der Fahrt aus der Stadt dachte ich immer noch über das bebrillte Gesicht nach, das mir bedrohlich durch den Kopf geisterte.
Auf einem Fabrikgelände am Rande der Stadt brachte ich den Wagen zum stehen. Mit der Tasche in der Hand gingen wir auf eine Produktionshalle zu, die für unser Vorhaben geradezu prädestiniert schien.
Da fiel es mir wieder ein: Ich kannte den „bebrillten“ von einem Auftrag in Algerien vor etlichen Jahren.
Er wurde mir damals vorgestellt als derjenige der innerhalb der Organisation
für die „Personal Angelegenheiten“ zuständig war.
Mit dieser Erkenntnis betrat ich als erster die Halle, drehte mich zu meinem Begleiter um, und sah in seinem Grinsen wie seine gesamte angestaute Arroganz mir gegenüber zum Ausdruck kam.
In diesen Moment registriert ich das Profil einer Person rechts hinter mir...
Diet0r D0st (2004)
Der Weg nach Eldorado
Er bewegte sich mit federnden Schritten neben mir die Straße herunter.
Das war so eine Marotte von ihm. Ich hatte ihn noch nie normal gehen sehen,
egal wie sein Gemütszustand sein mochte: er ging immer so.
Ich vermutete, das er damit versuchte besonders leger zu erscheinen.
Er war etwas kleiner als ich und benötigte deshalb mehr Schritte für die gleiche Strecke.
Ich persönlich konnte ihn noch nie besonders gut leiden.
In meinen Augen war er auf eine penetrante Art äußerst süffisant.
Aber darüber konnte ich in diesem speziellen Augenblick hinwegsehen, den für mich war das Ziel das ich mit ihm teilte das letzte dieser Art in meinem Leben.
Danach würde endgültig Schluss sein damit.
Der Regen wurde dichter, als wir an der nächsten Straßenkreuzung ankamen.
Mit einer raschen Handbewegung verwies er, ohne ein Wort zu verlieren, auf ein großes Haus das sich in einer Straße befand, die von rechts kommend in der Kreuzung mündete.
Es war ein Haus, das für mich in seinem Erscheinungsbild ein Charakteristikum der Stadt darstellte, in der es stand.
Es symbolisierte mit seiner pompös verzierten Fassade, die Affektiertheit und Dekadenz einer Stadt, dessen Einwohner größtenteils durch diese beiden Eigenschaften bekannt geworden waren.
Diese abstoßende Atmosphäre war schon spürbar als ich den ersten Fuß aus dem Zug auf den Bahnsteig gesetzt hatte.
Eine ganze Woche musste ich mich in der Lobby meines „fünf Sterne“ Hotels herumdrücken, bevor er mit mir in Kontakt trat, und weiß Gott, ich hatte genug vom mondänen Lebensstil und dem snobistischen Gehabe der Gäste.
Aber als noch abstoßender empfand ich dieses devote Verhalten der Bediensteten, denen es aber nie vollkommen gelang ihre perfiden Hintergedanken
vollends zu verbergen.
Aus diesem Grund war ich einigermaßen erleichtert als er vor mir stand, obwohl ich ihn, wie schon erwähnt nie richtig leiden konnte, und unsere letzte Zusammenkunft in mir unangenehme Erinnerungen weckte.
Das Treppenhaus roch muffig, und ließ darauf deuten, das die überdimensionalen Flügelfenster nur selten zum lüften genutzt wurden.
Aus der Wohnung im Souterrain konnte man ein hitziges Gespräch zwischen einem Mann und einer Frau war nehmen.
Das Appartement im Ersten Stock wurde offensichtlich nur als Büro genutzt.
Ich wartete im Vorraum, und konnte durch die halb geöffnete Tür sehen, wie er mit einem hageren Mann mittleren Alters redete, welcher am Fenster stand und auf den Trottoir herunterschaute.
Sie sprachen leise genug damit ich von der Unterhaltung nichts mitbekam.
Die Körpergestik der Person am Fenster erweckte erstmals Skepsis in mir.
Das hatte ich schon mal gesehen.
Krampfhaft versuchte ich mich zu erinnern, woher Ich diese markante Brille mit dem extravaganten Gestell kannte, aber es fiel mir nicht ein.
Wir verließen das Gebäude wieder ohne den hageren Mann.
Mein Begleiter warf mir den Zündschlüssel eines schwarzen Volvos zu, der vor dem Baldachin des Nachbarhauses parkte.
„Und die Tasche?“ fragte ich verwundert.
Er zeigte mit einem Lächeln, das jeglichen Charme missen ließ, auf den Kofferraum.
Während der Fahrt aus der Stadt dachte ich immer noch über das bebrillte Gesicht nach, das mir bedrohlich durch den Kopf geisterte.
Auf einem Fabrikgelände am Rande der Stadt brachte ich den Wagen zum stehen. Mit der Tasche in der Hand gingen wir auf eine Produktionshalle zu, die für unser Vorhaben geradezu prädestiniert schien.
Da fiel es mir wieder ein: Ich kannte den „bebrillten“ von einem Auftrag in Algerien vor etlichen Jahren.
Er wurde mir damals vorgestellt als derjenige der innerhalb der Organisation
für die „Personal Angelegenheiten“ zuständig war.
Mit dieser Erkenntnis betrat ich als erster die Halle, drehte mich zu meinem Begleiter um, und sah in seinem Grinsen wie seine gesamte angestaute Arroganz mir gegenüber zum Ausdruck kam.
In diesen Moment registriert ich das Profil einer Person rechts hinter mir...
Diet0r D0st (2004)
Samstag, 14. August 2010
Außergewöhnlichkeit
Das Außergewöhnliche ist eine Vorstellung,
bestimmt durch Mode, genährt durch die Masse.
Außergewöhnlichkeit ist ein zeitgeistabhängiger Begriff!
Außergewöhnlichkeit ist die Steigerung der absoluten Norm!
Es handelt sich um eine Facette des "gewöhnlichen",das "Alzugewöhnliche"
Große Schönheit wird oft als Außergewöhnlich angesehen.
In Wirklichkeit handelt es sichmeist nur um die Potenz stereotyper Vorstellungen, die Manifestation der maximalen Norm.
Die Koryphäe des schönen ist das "Schönste",das "Außergewöhnlich Schöne".
Es ist der Maßstab menschlicher Vorstellung von Schönheit,
die größtmögliche Annäherung an die Idee des schönen.
Eine Idee die den Menschen ewig erscheint aber beständigem Wandel
in Ausprägung und Wirkung unterworfen ist, abhängig von Definition und Bedingung.
Wirklich "Außergewöhnliches" in einem "übermenschlichen" Maßstab
ist oft eher "andersartig" nach menschlicher Definition.
"Andersartig" aber ist dem Mensch nicht das schöne!
Der Norm ist die Andersartigkeit ein Gräul.
Wer "Andersartig" aussieht gilt der Masse wenigstens als "häßlich",
meist aber als "merkwürdig", einer von dem man sich fernhalten sollte.
Wer "Andersartig" denkt bleibt von der Masse unverstanden, einer von dem man sich distanzieren sollte.
Und doch:
Die Welt bleibt anderst, die Zeit auch.
Lediglich Positionen und Bedingtheit der Perspektive eines
Beobachters erschaffen eine anderen Eindruck.
Nur Wille und Vorstellung schaffen eine Norm und ihre
Steigerung das "Außergewöhnliche".
All dies ist Vergänglich im Strudel vonm Zeit und Raum.
Die Norm ist ein Phänomen, sie ändert sich im laufenden Fluß.
Will man sich ihr fernhalten, kann man morgen schon von ihr bedrängt werden.
Will man sich ihr annähern entzieht sie sich.
Besser ist..s also sich selbst die eigene Norm zu sein.
bestimmt durch Mode, genährt durch die Masse.
Außergewöhnlichkeit ist ein zeitgeistabhängiger Begriff!
Außergewöhnlichkeit ist die Steigerung der absoluten Norm!
Es handelt sich um eine Facette des "gewöhnlichen",das "Alzugewöhnliche"
Große Schönheit wird oft als Außergewöhnlich angesehen.
In Wirklichkeit handelt es sichmeist nur um die Potenz stereotyper Vorstellungen, die Manifestation der maximalen Norm.
Die Koryphäe des schönen ist das "Schönste",das "Außergewöhnlich Schöne".
Es ist der Maßstab menschlicher Vorstellung von Schönheit,
die größtmögliche Annäherung an die Idee des schönen.
Eine Idee die den Menschen ewig erscheint aber beständigem Wandel
in Ausprägung und Wirkung unterworfen ist, abhängig von Definition und Bedingung.
Wirklich "Außergewöhnliches" in einem "übermenschlichen" Maßstab
ist oft eher "andersartig" nach menschlicher Definition.
"Andersartig" aber ist dem Mensch nicht das schöne!
Der Norm ist die Andersartigkeit ein Gräul.
Wer "Andersartig" aussieht gilt der Masse wenigstens als "häßlich",
meist aber als "merkwürdig", einer von dem man sich fernhalten sollte.
Wer "Andersartig" denkt bleibt von der Masse unverstanden, einer von dem man sich distanzieren sollte.
Und doch:
Die Welt bleibt anderst, die Zeit auch.
Lediglich Positionen und Bedingtheit der Perspektive eines
Beobachters erschaffen eine anderen Eindruck.
Nur Wille und Vorstellung schaffen eine Norm und ihre
Steigerung das "Außergewöhnliche".
All dies ist Vergänglich im Strudel vonm Zeit und Raum.
Die Norm ist ein Phänomen, sie ändert sich im laufenden Fluß.
Will man sich ihr fernhalten, kann man morgen schon von ihr bedrängt werden.
Will man sich ihr annähern entzieht sie sich.
Besser ist..s also sich selbst die eigene Norm zu sein.
Sinne
Sinne sind gleich in ihrem Wesen,
es existieren keine Differenzen.
Dennoch unterscheiden sie sich in Ausdruck und Wirkung.
Jedes Ding macht seinen Sinn,
aber nicht jeder Sinn macht sein Ding.
Es gibt Sinne die sind voll des Ausdrucks aber frei von Wirkung.
Die wirkungslosen Sinne sind flüchtig.
Wer sich ihnen ergibt, dessen Leben wird sinnlos werden.
Wer die Sinnlosigkeit nicht erkennt, wird Ausdruck für Wirkung halten
und nur ihm hinterherlaufen.
Wer ein solches Leben liebt, wird in ihm untergehen.
es existieren keine Differenzen.
Dennoch unterscheiden sie sich in Ausdruck und Wirkung.
Jedes Ding macht seinen Sinn,
aber nicht jeder Sinn macht sein Ding.
Es gibt Sinne die sind voll des Ausdrucks aber frei von Wirkung.
Die wirkungslosen Sinne sind flüchtig.
Wer sich ihnen ergibt, dessen Leben wird sinnlos werden.
Wer die Sinnlosigkeit nicht erkennt, wird Ausdruck für Wirkung halten
und nur ihm hinterherlaufen.
Wer ein solches Leben liebt, wird in ihm untergehen.
Donnerstag, 12. August 2010
Die Entgrenzung der Dinge
Es steckt eine tiefere Bedeutung in allen Dingen,
wer sie erfasst dem wird alles eins sein!
Wer mit allem eins ist der wird den anderen nichts sein!
Die Entgrenzung der Dinge ist der Keim allen Lebens.
Wahrnehmung kommt durch Begrenzung & Fragmentierung zustande.
Ein Mensch ist Begrenzt in Geist & Materie.
Die Materie ist ein Schiff, das fährt von Anbeginn zu Anbeginn.
Ein Gott der sein Fahrwasser kennt, ein Mensch der es zu kennen glaubt.
wer sie erfasst dem wird alles eins sein!
Wer mit allem eins ist der wird den anderen nichts sein!
Die Entgrenzung der Dinge ist der Keim allen Lebens.
Wahrnehmung kommt durch Begrenzung & Fragmentierung zustande.
Ein Mensch ist Begrenzt in Geist & Materie.
Die Materie ist ein Schiff, das fährt von Anbeginn zu Anbeginn.
Ein Gott der sein Fahrwasser kennt, ein Mensch der es zu kennen glaubt.
Warheit
Wahrheit ist ein Teller voll Suppe, mit der kann sich jeder Vollstopfen!
Und doch füllt sie nur aus und macht dick, aber nicht satt!
Was bleibt ist Hunger und eine große Übelkeit!
Legionen falscher Propheten betreiben Völlerei und kotzen die Menschheit mit ihrer üblen Gülle voll!
Generation um Generation folgt einem anderen, hält sein Erbrochenes für das Maß aller Dinge!
Über Äonen wird Gift als Medizin und Galle für göttlich erklärt!
Wahrheit ist Begrenzung, gebunden an Standpunkt und Bedingung!
Darum haltet euch nicht an die fettgefressenen und vollgestopften!
Ihr Gott ist eine große Übelkeit, ihre Weisheit ist kalte Kotze!
Was bleibt ist ein schaler Nachgeschmack und ein großer Ekel!
Und doch füllt sie nur aus und macht dick, aber nicht satt!
Was bleibt ist Hunger und eine große Übelkeit!
Legionen falscher Propheten betreiben Völlerei und kotzen die Menschheit mit ihrer üblen Gülle voll!
Generation um Generation folgt einem anderen, hält sein Erbrochenes für das Maß aller Dinge!
Über Äonen wird Gift als Medizin und Galle für göttlich erklärt!
Wahrheit ist Begrenzung, gebunden an Standpunkt und Bedingung!
Darum haltet euch nicht an die fettgefressenen und vollgestopften!
Ihr Gott ist eine große Übelkeit, ihre Weisheit ist kalte Kotze!
Was bleibt ist ein schaler Nachgeschmack und ein großer Ekel!
Mittwoch, 11. August 2010
Von einem der auszog um sich wiederzufinden.
Nachdenklich ging der junge Mann die Strasse hinunter,alles was zu erledigen war hatte er getan.
Sein Mietvertrag würde noch bis zum Ende des Monats laufen, einige wenige Tage, danach sollte ihn die Wohngesellschaft aus ihren Akten streichen.
Er hatte eine Adresse angegeben, mußte er ja, aber die war falsch.
Was hätte er auch schreiben sollen?
Vielleicht "in die Fremde" oder "unbekannt verzogen"?
Aber im Grund genommen war es ihm egal, seine Kaution sollten sie behalten, er brauchte sie sowieso nicht mehr.
Gas und Strom waren abgestellt, der letzte Brief war verschickt.
Nun erwartete ihn das Neue und Unbekannte, als er die Stadt verließ hielt er noch auf einem Hügel.
In der Vergangenheit hatte er diesen Hügel oft besucht, es war hier Nachts malerisch und er konnte gut seinen Gedanken nachhängen.
Die Lichter der Stadt waren noch gut zu sehen, der junge Mann wendete sich ihnen zu, er würde Heute zum letzten Mal hier sein, das wusste er seitdem seine Entscheidung gefallen war und dieser Moment sollte ein besonderer werden.
Er holte einige Male tief Luft, er hatte sich etliche Male überlegt, was er sagen sollte, er wusste jedes Wort auswendig.
Er sagte in Richtung der Stadt:
Was mich band war das Behagen der Norm: ein warmer Herd, ein voller Bauch!
Dennoch ward mir das Behagen Ekel und die Norm Entfremdung von allem was ich bin.
Verloren habe ich mich im Rausch der Masse, ausgespien vom Zeitgeist ins Subjektive.
Der Zeitgeist ist kollektive Willkür, die Masse sein williger Diktator.
Die Menschen sind mir ein Quell des Leides, gebannt sollt ihr sein!
Dies ist die Stunde der letzten Entscheidung und meine Ausstoßung aus der Welt des Menschlichen.
Den Schmerz will ich nun von mir geben, ein alzumenschlicher Gefährte bist du mir gewesen in meiner Zeit.
Eine Gewohnheit bist du gewesen, so vertraut, dass ich dich als notwendig erachtete.
Ein Effekt der Fremdbestimmtheit warst du mir, dein Dasein war das Grundübel von allem:
Ein Meister der in dir besteht, doch ein Narr der dich erduldet!
Du bestimmst Leben voller qualvoller Abhängigkeit, meines soll aber eines sein, dass vom Dasein selbst gerechtfertigt wird.
Eine Geissel magst du sein für jene die bleiben, ich aber bin es der geht und dich zurücklässt neben den letzten Zeugen meiner weltlichen Existenz!
Gelebte Einsamkeit, eine Festung warst du mir in den Jahren der Abgrenzung, eine Trutzburg in Wirren und Differenzen und dennoch ein Gefängnis.
Nun zieht es mich hinaus in die Ferne, in der du mir Heim und Geliebte sein sollst.
Verhasst und notwendig erschienst du mir in den Fesseln meiner Begrenzung, an einem Platz der kein Leben barg.
Nun, da ich frei bin, sehne ich dich herbei, als selbstgewählte Gefährtin.
Als Wanderer bereise ich die Welt, als Segler erkunde ich die Ozeane.
Die Horizonte sind etwas, dass ich überwinden werde, gleich ich mich selbst überwunden habe.
Mein Weg nach außen soll einer nach innen werden, wie dort oben so hier unten!
In der Weite will ich finden, was die Nähe mir entzogen hatte.
In der Entgrenzung soll gefestigt werden, was die Gesellschaft der Menschen verflüssigte!
Stets will ich bei Nacht gehen, die Sterne sollen meine Zeugen sein, auf das mir in der Dunkelheit ein Licht aufgehe!
Er wendete sich ab und wartete nicht.
Eine Träne blieb!
Irgendetwas bleibt immer!!
Sein Mietvertrag würde noch bis zum Ende des Monats laufen, einige wenige Tage, danach sollte ihn die Wohngesellschaft aus ihren Akten streichen.
Er hatte eine Adresse angegeben, mußte er ja, aber die war falsch.
Was hätte er auch schreiben sollen?
Vielleicht "in die Fremde" oder "unbekannt verzogen"?
Aber im Grund genommen war es ihm egal, seine Kaution sollten sie behalten, er brauchte sie sowieso nicht mehr.
Gas und Strom waren abgestellt, der letzte Brief war verschickt.
Nun erwartete ihn das Neue und Unbekannte, als er die Stadt verließ hielt er noch auf einem Hügel.
In der Vergangenheit hatte er diesen Hügel oft besucht, es war hier Nachts malerisch und er konnte gut seinen Gedanken nachhängen.
Die Lichter der Stadt waren noch gut zu sehen, der junge Mann wendete sich ihnen zu, er würde Heute zum letzten Mal hier sein, das wusste er seitdem seine Entscheidung gefallen war und dieser Moment sollte ein besonderer werden.
Er holte einige Male tief Luft, er hatte sich etliche Male überlegt, was er sagen sollte, er wusste jedes Wort auswendig.
Er sagte in Richtung der Stadt:
Was mich band war das Behagen der Norm: ein warmer Herd, ein voller Bauch!
Dennoch ward mir das Behagen Ekel und die Norm Entfremdung von allem was ich bin.
Verloren habe ich mich im Rausch der Masse, ausgespien vom Zeitgeist ins Subjektive.
Der Zeitgeist ist kollektive Willkür, die Masse sein williger Diktator.
Die Menschen sind mir ein Quell des Leides, gebannt sollt ihr sein!
Dies ist die Stunde der letzten Entscheidung und meine Ausstoßung aus der Welt des Menschlichen.
Den Schmerz will ich nun von mir geben, ein alzumenschlicher Gefährte bist du mir gewesen in meiner Zeit.
Eine Gewohnheit bist du gewesen, so vertraut, dass ich dich als notwendig erachtete.
Ein Effekt der Fremdbestimmtheit warst du mir, dein Dasein war das Grundübel von allem:
Ein Meister der in dir besteht, doch ein Narr der dich erduldet!
Du bestimmst Leben voller qualvoller Abhängigkeit, meines soll aber eines sein, dass vom Dasein selbst gerechtfertigt wird.
Eine Geissel magst du sein für jene die bleiben, ich aber bin es der geht und dich zurücklässt neben den letzten Zeugen meiner weltlichen Existenz!
Gelebte Einsamkeit, eine Festung warst du mir in den Jahren der Abgrenzung, eine Trutzburg in Wirren und Differenzen und dennoch ein Gefängnis.
Nun zieht es mich hinaus in die Ferne, in der du mir Heim und Geliebte sein sollst.
Verhasst und notwendig erschienst du mir in den Fesseln meiner Begrenzung, an einem Platz der kein Leben barg.
Nun, da ich frei bin, sehne ich dich herbei, als selbstgewählte Gefährtin.
Als Wanderer bereise ich die Welt, als Segler erkunde ich die Ozeane.
Die Horizonte sind etwas, dass ich überwinden werde, gleich ich mich selbst überwunden habe.
Mein Weg nach außen soll einer nach innen werden, wie dort oben so hier unten!
In der Weite will ich finden, was die Nähe mir entzogen hatte.
In der Entgrenzung soll gefestigt werden, was die Gesellschaft der Menschen verflüssigte!
Stets will ich bei Nacht gehen, die Sterne sollen meine Zeugen sein, auf das mir in der Dunkelheit ein Licht aufgehe!
Er wendete sich ab und wartete nicht.
Eine Träne blieb!
Irgendetwas bleibt immer!!
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