Mittwoch, 25. April 2018
Freitag, 1. September 2017
God:doG
Oft nur, sind die Götter der Menschen, die höchsten Wesen,
die ihr Verstand zu erreichen, in der Lage ist.
Das höchste Wesen, im Tal der Ahnungslosen aber, ist kein Gott.
Keinen Gott hat der am Boden verhaftete,
außer einen der sich zu ihm in den Staube legte.
Außer einen, der gleich ihnen, zu Grunde ging,
in den Niederungen ihrer Existenz.
So ist der hohe Gott der Menschen,
oft nur der kalte Mantel ihres Schweigens.
Ist meist nur das Labsal ihrer Todesangst.
Eine Bosheit in heiliger Tracht.
So sind seine Kathedralen,
nur Denkmäler seiner Abwesenheit,
nur steingewordene Dogmen wieder der Vernunft,
nur Fertighäuser für arme Seelen.
die ihr Verstand zu erreichen, in der Lage ist.
Das höchste Wesen, im Tal der Ahnungslosen aber, ist kein Gott.
Keinen Gott hat der am Boden verhaftete,
außer einen der sich zu ihm in den Staube legte.
Außer einen, der gleich ihnen, zu Grunde ging,
in den Niederungen ihrer Existenz.
So ist der hohe Gott der Menschen,
oft nur der kalte Mantel ihres Schweigens.
Ist meist nur das Labsal ihrer Todesangst.
Eine Bosheit in heiliger Tracht.
So sind seine Kathedralen,
nur Denkmäler seiner Abwesenheit,
nur steingewordene Dogmen wieder der Vernunft,
nur Fertighäuser für arme Seelen.
Von der Natur kleiner Geister 2
für Anette
Sarkasmus ist den Klein geistigen nur teuer,
solange er gegen andere gerichtet wird.
In Selbstsucht gefesselt, da liegt er
und ist nur seiner Grenzen froh.
Doch wissend um das unerreichbare,
ja wissend um den Schmerz des Namenlosen.
So trifft ihn das Wort, nicht als Tau schöner Blüten,
wie den Freien, sondern als Pfeil.
Worte aus der Fremde,
als Splitter streifen sie den finstren Horizont.
Doch als Klingen sammelt sie der Einsame
um sie nach sich selbst zu richten.
Ja mit Schleudern wirft er sie nach seinen Lügenburgen
und wundert sich seiner Betroffenheit.
So kleidet er sich in Empörung, jenem Hemd,
das selbst noch den erbärmlichen Charaktern passt.
Sarkasmus ist den Klein geistigen nur teuer,
solange er gegen andere gerichtet wird.
In Selbstsucht gefesselt, da liegt er
und ist nur seiner Grenzen froh.
Doch wissend um das unerreichbare,
ja wissend um den Schmerz des Namenlosen.
So trifft ihn das Wort, nicht als Tau schöner Blüten,
wie den Freien, sondern als Pfeil.
Worte aus der Fremde,
als Splitter streifen sie den finstren Horizont.
Doch als Klingen sammelt sie der Einsame
um sie nach sich selbst zu richten.
Ja mit Schleudern wirft er sie nach seinen Lügenburgen
und wundert sich seiner Betroffenheit.
So kleidet er sich in Empörung, jenem Hemd,
das selbst noch den erbärmlichen Charaktern passt.
Mittwoch, 26. April 2017
Abschreckungsstrategie in Norkorea
Es ist schleierhaft welcher Strategie die US Administration folgt um Druck auf Nordkorea auszuüben.
Die Stationierung einer schlagkräftigen Armada dürfte das nordkoreanische Regime bestenfalls herausfordern, weniger abschrecken, den die Erstschlagoption gibt es, rational betrachtet eigentlich nicht.
Natürlich würde das nordkoreanische Militär den Angriffen der USA wenig entgegensetzen können, dazu sind die Streitkräfte zu veraltet.
Sehr wohl aber könnte es mit seiner Artilierie und Kurzstreckenraketen Seoul unter Beschuss nehmen,
was eine Katastrophe für die Weltwirtschaft wäre.
Wesentlich bedeutsammer als die Wirkung auf das Nordkoreanische Regime ist jedoch die Wirkung auf die Anreinerstaaten China und Russland.
Explizit die Stationierung eines Bootes der Ohio-Klasse ist strategisch unklug, handelt es sich bei der betreffenden USS-Michigan doch um ein modifiziertes Schiff das in der Lage ist Tomahawk Marschflugkörper in großer Zahl zu verschießen.
Diese Waffengattung gilt als Erstschlagwaffe, da sie nur schwer zu orten und sehr zielgenau ist.
Mit Reichweiten von bis zu 2000km und unterschiedlichen Gefechtsköpfen die ausgerüstet werden können, steigt die Warscheinlichkeit von Mißverständnissen ungemein.
Die chinesische oder die russische Frühwarnung hätte nämlich nur sehr kurze Entscheidungsspielräume wer da angegriffen werden soll, wenn sie einen Abschuss, so kurz vor ihrer Grenze registriert.
Atomar bestückt könnten die Marschflugkörper der Michigan immerhin die gesammte chinesische Küstenlinie bedrohen.
Innerhalb von Minuten müsste entschieden werden ob ein Gegenschlag ausgelöst wird.
Unklare Befehlsspielräume und das hantieren mit schweren Waffensysrtemen im Einflussbereich dreier Supermächte machen die Koreakriese tatsächlich so gefährlich, nicht unbedingt der Akteur Nordkorea an sich.
Sonntag, 20. November 2016
Chroniken des Zusammenbruchs 1 von Ohnmacht und Sklaverei
"Siehe die Sklaven",
kaum das sie Verantwortung abgaben,
gehen sie schon mit Verantwortlichen schwanger
um dann doch nur wieder Ungeheuer zu gebären.
So ist ihnen der Gegner nicht Feind genug,
als das sie nicht auch einen Herrscher bräuchten.
„Siehe du bist mir die Schuld“
so prangern sie ihre Herren,
so knüpfen sie ihre Stricke.
Kein Tropfen Wahrheit ist ihnen klein genug,
als das sie ihn nicht sogleich in einem Ozean der Lüge versenken müssten.
Nichts aus Mangel an Erkenntnis
sondern aus Furcht um die Konsequenz der Erkenntnis.
„Siehe du bist mein Leid“
so schlagen sie ihre These,
an einen Baum in der Fremde.
Wissend, das auch das „zu Wille sein“ ein Wille ist.
Das der Herrscher ein Reflex der eigenen Unvermögens ist.
„Siehe so sollst du sein“
So lassen sie sich diktieren, willkürlich.
So beugen sie sich dem Bild eines anderen.
So spiegeln sie was nicht von diesem Bilde ist,
hinfort zu ihren Untieren.
„Siehe du bist meine Ohnmacht“
So klagt der Schlafende,
müde vom beherrscht sein
und schläfrig vom regiert werden.
Als Sehende wandeln sie im finsteren Tale
und sprechen ihr Talent Hohn.
Als suchende wählen sie ihren Führer
und finden doch nur ihren Herrscher.
kaum das sie Verantwortung abgaben,
gehen sie schon mit Verantwortlichen schwanger
um dann doch nur wieder Ungeheuer zu gebären.
So ist ihnen der Gegner nicht Feind genug,
als das sie nicht auch einen Herrscher bräuchten.
„Siehe du bist mir die Schuld“
so prangern sie ihre Herren,
so knüpfen sie ihre Stricke.
Kein Tropfen Wahrheit ist ihnen klein genug,
als das sie ihn nicht sogleich in einem Ozean der Lüge versenken müssten.
Nichts aus Mangel an Erkenntnis
sondern aus Furcht um die Konsequenz der Erkenntnis.
„Siehe du bist mein Leid“
so schlagen sie ihre These,
an einen Baum in der Fremde.
Wissend, das auch das „zu Wille sein“ ein Wille ist.
Das der Herrscher ein Reflex der eigenen Unvermögens ist.
„Siehe so sollst du sein“
So lassen sie sich diktieren, willkürlich.
So beugen sie sich dem Bild eines anderen.
So spiegeln sie was nicht von diesem Bilde ist,
hinfort zu ihren Untieren.
„Siehe du bist meine Ohnmacht“
So klagt der Schlafende,
müde vom beherrscht sein
und schläfrig vom regiert werden.
Als Sehende wandeln sie im finsteren Tale
und sprechen ihr Talent Hohn.
Als suchende wählen sie ihren Führer
und finden doch nur ihren Herrscher.
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