Freitag, 20. Dezember 2013

Vom Wert der Werte 1

Das edelste Ding der Zukunft ist das Neue,
dem Zeitgeist "nicht-glaubliche".
So ist die Zerschlagung alter Werte,
das Grundpriziep von der
Beständigkeit des Vergängänglichen.

Den der Zyklus des Lebens ist einer des Werdens.
So ist die Natur aller Menschlichkeit eine werdende,
dann eine übergehende; von einem Wert zum nächsten.

Den der tiefere Wert der Werte heißt: "Absicht"
diese Absicht heißt:"Entwicklung"
Dies ist mein Satz vom "Wert der Werte";
wollte man an ihnen halten, um der alten Ordnung willen,
wäre dies Stillstand und wieder ihrer Natur.
Der "Wert" aber, zur Gänze gekostet
und druchexerziert,will verworfen sein.
Eine Stufe war er, vor einer höheren.

Revolte gegen sich selbst also,
das ist nicht Zerstörung der Gegenward,
sondern "Träumen von der Zukunft".

Mehr noch als zum "Voraus-Denken",
rate ich also zum "Voraus-Träumen".

Den so schöpft der Mensch die Formen der Zukunft,
aus den Flüssen des Werdenden.
So wie der Samen, beim keinem schon,
von den Früchten träumt,
so träumt das "Gestern" vom "Heute",
das es ein "Morgen" gibt.

Ebenen niederer Wahrnehmung

Bestehende Realitätsbezüge sind nie strukturell unverückbare Tatsachen,
sonder stets Interferenzphänomene
willentlicher und Vorstellungsbedingter Weltentwürfe.

Vorstellung, gespeist aus Erfahrung
und Wille gespeist aus Erwartung.

Da in den meisten Fällen die Erwartung mit der Erfahrung gekoppelt ist,
sie ergo korelieren, ist es so lange nicht möglich die Realität zu verändern,
so lange man sich nicht von seinen Erfahrungen emanzipiert hatt.
Den auch wenn sie oft lehrreich und meist wichtig sind,
so schränken Erfahrungen auch ein, wenn ihr Fundus den Willen bestimmt.

Wenn das Resümee, Dominanter Erfahrungswerte als algemeingültig angenommen wird,
etabliert sich ein beschränkter Erfahrungshorizont.
Unser Wille gestaltet, jetzige, vorherige und zukünftige Ereignisse,
notwendigerweise gestaltet ein eingeschränkter Wille ergo also eingeschränkte Realitätssichten
und somitt eingeschränkte mögliche Ereignisse der Zukunft.

Es bildet sich eine Perspektieve,
in der jede mögliche Erfahrung der Zukunft durch Ereignisse der Vergangenheit bestimmt werden kann,
das Gefängniss menschlicher Wahrnehmung schlechthinn.

Mittwoch, 20. November 2013

Herz, sind alle deine Wege,
Blut trägt Leben, kann nicht ruhn.
Den von Herz, da kommt die Zukunft
und zum Herz, da geht dein tun.

Drum trägt schwer die falsche Hoffnung,
drum schafft Schmerz das Dunkle Blut.
Das schon schwarz von böser Absicht
und schon faul von blinder Wut.

Schlag um Schlag gebiert es

Nur das Böse öffnet und schließt die Pforten

Eine Kathedrale des Blutes
aus Ego und falschem Anspruch,
die bauten sie Mars
und nannten sie ihre "Geschichte".
Ein fahler Schleier "Selbstsucht"
der wehte in ihrem Werk
und sie tauften ihn
"Kronos, den Vergänglichen"

So huldigten sie beide,
den sie fürchteten sie
und sie nannten sie "ihr Schicksal"
So ward Mars, gebunden an Kronos der Weg
und es war ein zerstörerischer Weg.
Es war ein Fingerzeig des Chaos
und was keine Schwärze barg, das wich vor ihm.

Doch aus diesem Chaos sprachs:

"Ich bin ein grausamer Gott
und nur das Böse öffnet die Pforten.
Doch zu mir, mich dürstet nach Blut.
Nach euch mein Volk,
doch mehr noch nach den Wehrlosen.
Den ich bin ein Schmerz,
von Anfang bis Ende.
Ich gebe und nehme Tod
und nur das Böse schließt die Pforten."

So sprachs und fraß das Schicksal,
das es zu sein vorgab.

Dienstag, 24. September 2013

Element Luft

Dichterschmerz, ich brauchte ihn
wollte mit den Wolken ziehn.
Frei von allem, losgelöst
von Materie entblößt.

Konnte keine Grenzen nennen
und auch keine Menschen kennen.
Wollt nicht ihre Sprache sprechen,
wollt mit ihren Regeln brechen.

Aufgelöst in meiner Ruh,
hörte ich den Winden zu.
Hatte meinen Stand verlernt,
von der Erde weit entfernt.

Luft das war mein Element,
fliegen wollt ich permanent.
Abgehoben, fremde Sphären
um mit Götter zu verkehren.

Montag, 19. August 2013

Morgenstern III

So trat der Morgenstern vor die Priester
und lachte ihrer und sprach zu ihnen:

"Böse oder gute Energie existiert nicht!
Nur ihr Reflex ist Unterschied.
Schwarz & Weiß, im Kopf der kleinen Menschen.
Welt & Wille, Scham & Grenze.
Doch all dies trägt Leid.

Kein frohes Wort, das nicht einen Schatten trägt.
Kein guter Wille ohne Selbstsucht.
So schimpfe ich sie Lügner,
die Mildtätigen und Menschenfreunde.
Unter ihnen ist der Weise einsamm
Noch die Schwächsten verachten sie mit ihrer Güte
und beschämen sie mit ihren Gaben.
Ich halte dich,so heißt ihr Glück,
so heißen ihre Fesseln.

Doch seht mich, in den Augen der Schamlosen.
Sie sind mein Volk, sie begehren mich.
In Extase, Ordnungslos, so trete ich vor die Menschen.
In wilder Macht, so komme ich, so wähle ich meine Kinder
und auch sie will ich peitschen mit meiner Blöße,
so treibe ich den Fortschritt"

Freitag, 24. Mai 2013

Die Insignien der Rebellion 15

Ein großer Wurf des Schicksals,
das ist mir jeder Mensch,
mitten in die Dunkelheit.
Doch ist dies erst der Anfang des Weges
und mehr Schatten ist schon in den meisten von ihnen,
als Glut von ihren Vätern "Sterne".
Mehr Ohnmacht als von ihren Müttern "Glanz".

Sind die meisten von ihnen nicht bereit,
sich gleich den Motten, an jeden zu hängen,
der einen Funken fand, um so doch mehr zum anderen,
als zu sich selbst zu finden?
Mehr ein fremdes Schicksal zu finden,
"als brennen aus sich selbst herraus"
und "strahlen aus eigenem Glanz"?

Ermatten werden sie,
auf den kargen Feldern ohne Wiederkehr,
im fahlen Schein einer fremden Hoffnung.
Jeder ein Aufleuchten in der Schwärze,
ein Blitz im Willen eines Fremden.
"Abreq ad habra" Brüder, so gehen sie.

"Avrah´k davra" so wähltet ihr mich,
als das Wort eurer Stimme,
als Manifest eurer Freiheit.
So Führerlos wandert ihr in den Raum,
in den Wonnen eures Feuers.
Jeder ein Weg hin zum Menschen
und ein Wurf
"von den Sternen, zu den Sternen"

"Ha-bracha da´bra" Brüder,
"Jeder Mensch ist ein Stern"