Freitag, 20. Dezember 2013

Ebenen niederer Wahrnehmung

Bestehende Realitätsbezüge sind nie strukturell unverückbare Tatsachen,
sonder stets Interferenzphänomene
willentlicher und Vorstellungsbedingter Weltentwürfe.

Vorstellung, gespeist aus Erfahrung
und Wille gespeist aus Erwartung.

Da in den meisten Fällen die Erwartung mit der Erfahrung gekoppelt ist,
sie ergo korelieren, ist es so lange nicht möglich die Realität zu verändern,
so lange man sich nicht von seinen Erfahrungen emanzipiert hatt.
Den auch wenn sie oft lehrreich und meist wichtig sind,
so schränken Erfahrungen auch ein, wenn ihr Fundus den Willen bestimmt.

Wenn das Resümee, Dominanter Erfahrungswerte als algemeingültig angenommen wird,
etabliert sich ein beschränkter Erfahrungshorizont.
Unser Wille gestaltet, jetzige, vorherige und zukünftige Ereignisse,
notwendigerweise gestaltet ein eingeschränkter Wille ergo also eingeschränkte Realitätssichten
und somitt eingeschränkte mögliche Ereignisse der Zukunft.

Es bildet sich eine Perspektieve,
in der jede mögliche Erfahrung der Zukunft durch Ereignisse der Vergangenheit bestimmt werden kann,
das Gefängniss menschlicher Wahrnehmung schlechthinn.

Mittwoch, 20. November 2013

Herz, sind alle deine Wege,
Blut trägt Leben, kann nicht ruhn.
Den von Herz, da kommt die Zukunft
und zum Herz, da geht dein tun.

Drum trägt schwer die falsche Hoffnung,
drum schafft Schmerz das Dunkle Blut.
Das schon schwarz von böser Absicht
und schon faul von blinder Wut.

Schlag um Schlag gebiert es

Nur das Böse öffnet und schließt die Pforten

Eine Kathedrale des Blutes
aus Ego und falschem Anspruch,
die bauten sie Mars
und nannten sie ihre "Geschichte".
Ein fahler Schleier "Selbstsucht"
der wehte in ihrem Werk
und sie tauften ihn
"Kronos, den Vergänglichen"

So huldigten sie beide,
den sie fürchteten sie
und sie nannten sie "ihr Schicksal"
So ward Mars, gebunden an Kronos der Weg
und es war ein zerstörerischer Weg.
Es war ein Fingerzeig des Chaos
und was keine Schwärze barg, das wich vor ihm.

Doch aus diesem Chaos sprachs:

"Ich bin ein grausamer Gott
und nur das Böse öffnet die Pforten.
Doch zu mir, mich dürstet nach Blut.
Nach euch mein Volk,
doch mehr noch nach den Wehrlosen.
Den ich bin ein Schmerz,
von Anfang bis Ende.
Ich gebe und nehme Tod
und nur das Böse schließt die Pforten."

So sprachs und fraß das Schicksal,
das es zu sein vorgab.

Dienstag, 24. September 2013

Element Luft

Dichterschmerz, ich brauchte ihn
wollte mit den Wolken ziehn.
Frei von allem, losgelöst
von Materie entblößt.

Konnte keine Grenzen nennen
und auch keine Menschen kennen.
Wollt nicht ihre Sprache sprechen,
wollt mit ihren Regeln brechen.

Aufgelöst in meiner Ruh,
hörte ich den Winden zu.
Hatte meinen Stand verlernt,
von der Erde weit entfernt.

Luft das war mein Element,
fliegen wollt ich permanent.
Abgehoben, fremde Sphären
um mit Götter zu verkehren.

Montag, 19. August 2013

Morgenstern III

So trat der Morgenstern vor die Priester
und lachte ihrer und sprach zu ihnen:

"Böse oder gute Energie existiert nicht!
Nur ihr Reflex ist Unterschied.
Schwarz & Weiß, im Kopf der kleinen Menschen.
Welt & Wille, Scham & Grenze.
Doch all dies trägt Leid.

Kein frohes Wort, das nicht einen Schatten trägt.
Kein guter Wille ohne Selbstsucht.
So schimpfe ich sie Lügner,
die Mildtätigen und Menschenfreunde.
Unter ihnen ist der Weise einsamm
Noch die Schwächsten verachten sie mit ihrer Güte
und beschämen sie mit ihren Gaben.
Ich halte dich,so heißt ihr Glück,
so heißen ihre Fesseln.

Doch seht mich, in den Augen der Schamlosen.
Sie sind mein Volk, sie begehren mich.
In Extase, Ordnungslos, so trete ich vor die Menschen.
In wilder Macht, so komme ich, so wähle ich meine Kinder
und auch sie will ich peitschen mit meiner Blöße,
so treibe ich den Fortschritt"

Freitag, 24. Mai 2013

Die Insignien der Rebellion 15

Ein großer Wurf des Schicksals,
das ist mir jeder Mensch,
mitten in die Dunkelheit.
Doch ist dies erst der Anfang des Weges
und mehr Schatten ist schon in den meisten von ihnen,
als Glut von ihren Vätern "Sterne".
Mehr Ohnmacht als von ihren Müttern "Glanz".

Sind die meisten von ihnen nicht bereit,
sich gleich den Motten, an jeden zu hängen,
der einen Funken fand, um so doch mehr zum anderen,
als zu sich selbst zu finden?
Mehr ein fremdes Schicksal zu finden,
"als brennen aus sich selbst herraus"
und "strahlen aus eigenem Glanz"?

Ermatten werden sie,
auf den kargen Feldern ohne Wiederkehr,
im fahlen Schein einer fremden Hoffnung.
Jeder ein Aufleuchten in der Schwärze,
ein Blitz im Willen eines Fremden.
"Abreq ad habra" Brüder, so gehen sie.

"Avrah´k davra" so wähltet ihr mich,
als das Wort eurer Stimme,
als Manifest eurer Freiheit.
So Führerlos wandert ihr in den Raum,
in den Wonnen eures Feuers.
Jeder ein Weg hin zum Menschen
und ein Wurf
"von den Sternen, zu den Sternen"

"Ha-bracha da´bra" Brüder,
"Jeder Mensch ist ein Stern"




Donnerstag, 18. April 2013

Die Insignien der Rebellion 14

Liebe und dann tu was du willst

Haltet nicht an Planung.
Planung, das ist eine gut organisierte Wette auf die Zukunft.
Tradition das ist der lange Bart des alten Spielers.
Dies aber ist die Revolte von Bartlosen
und noch manche Schere werden wir unseren Vätern bereithalten.
Den wie viel Leben birgt dem Jungen der eingelöste Wettschein,
in der verstaubten Vitrine des Vaters?

"Plane und schreite" das ist der Wille.
"Revolte" aber, das ist die Liebe.

Wille aus Tradition, das ist nichts,
als die trockene Blüte eines toten Triebes.
Das ist das Erbe einer alten Wette,
auf vergilbtem Papier.

Was also ist Tradition?
Das herzlose Kind einer großen Schwäche,
auch dadurch nicht geadelt,
das die Zufriedenheit ihm Pate stand.

Doch seht,
"Morgen" das ist das Feld der Starken.
"Morgen" das ist der uferlose See eurer Begierde.

Keinen Grund hat dieser See
und dennoch schwimmt ihr voller Zuversicht.
Den kraftvoll schlägt das Herz den Lebenden
und nichts außer Liebe ist eine "grundlose Zuversicht"

"Morgen" das ist der Weg der Starken.
Vom Nirgendwo ins Nirgendwo
und kein Gesetz kennt dieser Weg als die Liebe.

Das ist das Universalprinziep des Werdenden.
Den wie kommt das Tau zur Rose?
Wie sie sich schmiegen, im ersten Rot des östlichen Himmels.
Nicht aus Absicht, doch voll Zuversicht
und Grundlos wie die Liebenden.
So grüßen sie den neuen Morgen.

Liebe und dann tu was du willst.