The golden Hall by The Broken Silence
Das Lied des Kriegers:
Wo stand, wo ging ich?
Da ward ein gieriger Schlund,
der spie Geschichte in einem fort,
um gleich darauf, sie zu verschlingen.
So stand ich in seiner Schneise der Verwüstung.
Standhaft ohne wanken ganz.
So ging ich über verheertes Land,
durch Trümmer und Verderbnis.
Da ward ein Riese,
aus dessen Körper ward die Welt,
Aus Blut die See, aus Fleisch die Erde.
So stand ich auf seinem Angesicht,
standhaft, voller Ehrfurcht ganz.
So ging ich über seinen Körper,
In Ruhe doch voll Feuer ganz.
Da ward ein Wiederstreit,
auf dessen Achse ruht die Zeit.
Ein Kampf von Hell und Dunkel,
gebiert den Glanz der Weltfläche.
So stand ich redlich alle Zeit,
als Krieger ohne Tadel.
So stürzte ich mich in die Dolche,
mit Inbrunst, voll Vertrauen ganz.
Da hörte ich den lauten Ruf,
Allvaters weises Sehnen.
Zu zechen mit den Seinen,
zu sitzen unter Schildbewehrtem Dache.
So reiste ich zu hohem Hofe,
zu trinken mit den Tapferen.
So ruhte ich in goldner Halle,
so hell als tausend Sterne.
Sonntag, 22. Januar 2012
Samstag, 21. Januar 2012
The undestroyable disease

Mal was in eigener Sache,
Anfang Februar erscheint der Sampler "The undestroyable disease" vom Label "Black I.P Studio".
Der Sampler ist eine wirklich gelungenen, homogenen Mischung diverser Bands aus dem EBM, Dark Elektro Bereich.
Track 3 ist von mir (also Richard Sturm) selber, "Castell Wolfenstein" von meinem Sideprojekt "The Broken Silence"
Kaufen lohnt sich in jedem Fall, bald bei allen bekannten Downloadstores (I-tunes, Amazon usw.)
Track Liste:
01- Paranoid Android - Not Afraid
02- I just got Insane - Kleine Schwester [ remasterd ]
03- The Broken Silence - Catell Wolfenstein
04- Digitale Geräuschentwicklung - Traumsequenz [Radio Edit]
05- ± The Violen[t] Vocation[s] ± - The Dead Skin [ unreleased ]
06- Berkwerk - Why Feelings [ unreleased ]
07- Starlane - Addiction
08- Septron - Aschenland
09- Infernal Noize - Forgotten
10- The Prayer - Scars [Radio Edit]
11- Beät In Zën - Urban Species [ unreleased ]
12- SadoSato - Sexuell verwahrlost
13- Beton-Brand - Stahlfäule [ remasterd ]
14- Instabiles Anders-Ich - Leben Ist
15- FearWork - You Shall Not Feel
Offizieller Pressetext zum Sampler:
Das BLACK I.P STUDIO MUSIC / NET-LABEL hat mit dem vorliegenden Release ein wirklich
umfassendes Werk und faszinierendes Zeitdokument geschaffen. Wie es zu diesen Sampler
kam und welche Musiker / Bands dahinter stecken zeigt sich wie folgt:
Seit ca. 7 Jahren gibt es nun das BLACK I.P STUDIO im Netz und war „nur“ auf Lastfm.de und
Myspace.com zu finden. Seit Februar diesen Jahres gibt es nun eine eigene Home-Page und
das BLACK I.P STUDIO / MUSIC NET-LABEL war geboren.
Aus diesem Anlass der „Neueröffnung“ wurde vom Gründer (Udo Münchow alias ± DJ Harder ±
; bekannt als Radio-Moderator und DJ ) beschlossen, ein NET-LABEL SAMPLER zu
veröffentlichen.
Der NET-LABEL SAMPLER „The undestroyable disease“ VOL. I beinhaltet Musiker / Bands aus
der Szene des EBM, Dark-Electro, Dark-Wave, Industrial und schon beim Ersten „durchhören“
des NET-LABEL SAMPLES bekommt der Hörer eine „Gänsehaut“ ! Alle Songs auf diesem NET-
LABEL SAMPLER sind sehr melodisch gestaltet, teilweise mit tiefgründigen Texten, die zum
Nachdenken anregen. Denn bei diesem NET-LABEL SAMPLER geht es nicht nur um „tanzbare
Songs“. Wer auf Independent-Musik steht, dem wird dieser NET-LABEL SAMPLER gefallen und
ihn in sein Herz schliessen!
Sturm bedankt sich schon mal im Vorhinein bei dem Black I.P Studio Team und natürlich bei den anderen Bands.
Weitere Infos findet ihr dierekt bei Black I.P Studio
Schaut auch auf der Hompage vorbei, Gleichgesinnte finden hier ein feines Forum zum Austauschen und zahlreiche Infos rund um das Label.
Sonntag, 15. Januar 2012
Die Insignien der Rebellion 8
Nicht die Härtesten, sondern die Sensibelsten sind es,
die sich unter unserem Banner sammelten.
Den wo Härte abgrenzt, von dem was seiner Erfüllung giert,
da öffnen die Sensiblen die Pforten zum "Morgen".
Alle Wege führen nach "bald" und alle sind sie steinig.
Doch wo die Harten straucheln und in tausend Scherben zerspringen,
da stürmen unsere Herzenskrieger die Pfade des unergründlichen Geheimnisses.
Wo die Harten stehen im Jetzt gebunden,
da strömt der Wind der Zeit durch die sensiblen Herzen,
da setzen sie Segel, wo andere den Hauch noch nicht spüren.
Auf, zur See, Zukunft ruft, von Horizont zu Horizont.
Das Temperament von Heldenherzen,
eure Milde nährt es, doch euer Anspruch setzt es frei.
Doch nie soll es ganz erfüllt sein, den da ist kein Anspruch,
wo keine Ohnmacht ist.
So last euch treiben in gerechter Wut, doch beschmutzt euch nicht mit Rachsucht,
den sie ist den Schwachen, die zersprungen liegen am Wegesrand.
Losgelöst von den "seienden", trieb es uns weiter.
Wahrlich "getriebene" sind wir, im fahlen Licht einer sterbenden Zeit.
Doch nicht als Totengräber wandeln wir, nicht als Trauergesellschaft.
Festen Schrittes gehen wir und kein Paar Stiefel das ohne Sporen wäre.
Dienstag, 27. Dezember 2011
Lied des Wanderers
"Zurück zur Natur", so ging der Ruf,
doch mit Taubheit geschlagen,
hören viele, doch verstehen ihn nicht.
Ich aber folgte:
In die Wälder, zu meinen goldenen Wurzeln.
Wo ich meine Schwere, im Dicht des Blattwerkes abstreifen kann,
so das sie, dem toten Laub gleich,zu Boden sinkt.
Sich dort aber wandelt,
im Lauf der Natur und nahrhaft werde,
für kommende Generationen.
Wahrlich ein magischer Ort ist das Leben,
doch nirgendwo spürt man ihn wie im Rauschen des Windes,
der die Bäume liebkost.
Wie im Duft alles werdenden, der gestreut wird,
vom Humus der Endlichkeit.
Freien Herzens lasse ich mich treiben, ziellos im stolzen Astwerk.
Im grünen Auge, des emporstrebenden Wandermannes.
Weit trägt meine Sehnsucht in der Stille um dann doch geschluckt zu werden,
in der milden Tiefe meiner braven Brüder.
Den lebhaften Zeugen des Anbeginnes aller belebten Natur.
Stumm wissend, weisen sie mir die Wege:
Wie alles war, wie alles wird,
all dies, begraben im Duft der feuchten Moose. und des Tannengrün.
So wandle ich huldvoll meiner Pfade, zu streifen die geheime Aura Adams.
Des Stammbaumes alles werdenden, der sich reckt in alle Sphären.
Der die Wurzeln legte, ehe die Morgenröte den Himmel küsste.
Wohl an mein starker Ahne, du Vater von Königlichem Blute.
Dich will ich ehren durch mein kommen.
Wie du dich wiegst, im Sturm der Zeiten,
die entfesselt strömen durch den Weltenraum.
So lehrst du mich, durch dein Mark,
das mich durchströmt, von jetzt bis einst.
doch mit Taubheit geschlagen,
hören viele, doch verstehen ihn nicht.
Ich aber folgte:
In die Wälder, zu meinen goldenen Wurzeln.
Wo ich meine Schwere, im Dicht des Blattwerkes abstreifen kann,
so das sie, dem toten Laub gleich,zu Boden sinkt.
Sich dort aber wandelt,
im Lauf der Natur und nahrhaft werde,
für kommende Generationen.
Wahrlich ein magischer Ort ist das Leben,
doch nirgendwo spürt man ihn wie im Rauschen des Windes,
der die Bäume liebkost.
Wie im Duft alles werdenden, der gestreut wird,
vom Humus der Endlichkeit.
Freien Herzens lasse ich mich treiben, ziellos im stolzen Astwerk.
Im grünen Auge, des emporstrebenden Wandermannes.
Weit trägt meine Sehnsucht in der Stille um dann doch geschluckt zu werden,
in der milden Tiefe meiner braven Brüder.
Den lebhaften Zeugen des Anbeginnes aller belebten Natur.
Stumm wissend, weisen sie mir die Wege:
Wie alles war, wie alles wird,
all dies, begraben im Duft der feuchten Moose. und des Tannengrün.
So wandle ich huldvoll meiner Pfade, zu streifen die geheime Aura Adams.
Des Stammbaumes alles werdenden, der sich reckt in alle Sphären.
Der die Wurzeln legte, ehe die Morgenröte den Himmel küsste.
Wohl an mein starker Ahne, du Vater von Königlichem Blute.
Dich will ich ehren durch mein kommen.
Wie du dich wiegst, im Sturm der Zeiten,
die entfesselt strömen durch den Weltenraum.
So lehrst du mich, durch dein Mark,
das mich durchströmt, von jetzt bis einst.
Samstag, 24. Dezember 2011
Erkenntnis
Ich bin ein grausammer Dämon,
Von volkommener Gestalt.
Ich lebe im Abseits, im Hinterhalt.
Gar schön ist mein Anlitz in zeitlosem Raum, ein formloses Wesen in schlaflosem Traum.
Auf meinen Gewändern, da prangen die Zeichen, von schwarzem Geheimnis und verborgenen Reichen.
Die Welt meiner Opfer zerreiße ich,
doch wären sie hilflos, ohne mich.
So leiden sie, doch hassen mich nicht.
Ich bin kein Geschöpf einer höllischen Macht, die Seelen vernichtet, in Niedertracht.
Ich bin, der ich bin, komm in heiliger Tracht, bring goldene Schätze, von gleißender Pracht.
Von volkommener Gestalt.
Ich lebe im Abseits, im Hinterhalt.
Gar schön ist mein Anlitz in zeitlosem Raum, ein formloses Wesen in schlaflosem Traum.
Auf meinen Gewändern, da prangen die Zeichen, von schwarzem Geheimnis und verborgenen Reichen.
Die Welt meiner Opfer zerreiße ich,
doch wären sie hilflos, ohne mich.
So leiden sie, doch hassen mich nicht.
Ich bin kein Geschöpf einer höllischen Macht, die Seelen vernichtet, in Niedertracht.
Ich bin, der ich bin, komm in heiliger Tracht, bring goldene Schätze, von gleißender Pracht.
Mittwoch, 21. Dezember 2011
die Wiederkehr des Lichtprinzen
Schürt die Feuer und hört:
Ein Stern ward uns neugeboren,
im Kreise unserer Freude.
Er, welcher der Sonne Sohn ist,
zu künden von seiner ewigen Wiederkehr.
Von Jetzt, bis ans Ende aller Tage.
Er, welcher der Prinz des Lichtes ist,
mit flammendem Haupt und Feuer von seinen Lippen,
zu proklamieren sein Königreich.
Was er berührt,
das erstrahlt in seinem Glanz,
das streckt sich ihm entgegen und mehrt sich,
ihm zu Ehren.
Wie er alle in seinem Reich
selbstlos beschenkt mit seinen Gütern,
bis sie,trunken vor Glück, sich winden vor Lust,
ihm zu gefallen.
Wahrlich,
in der längsten aller Nächte kehrt unser Prinz heim,
zu besiegen die Dunkelheit,
die uns deckt, in bleierner Schwere.
Hoch sollen die Feuer brennen,
das alle es sehen können
und tanzen wollen wir
und lüsterne Lieder singen auf seinen Ruhm.
In unseren lieben Kreisen wollen wir uns sammeln
und unsere Gefolgschaft huldigen.
Was einst war,
soll in der Extase des Momentes aufgewogen sein
und was einst wird wollen wir feiern.
Ein Stern ward uns neugeboren,
im Kreise unserer Freude.
Er, welcher der Sonne Sohn ist,
zu künden von seiner ewigen Wiederkehr.
Von Jetzt, bis ans Ende aller Tage.
Er, welcher der Prinz des Lichtes ist,
mit flammendem Haupt und Feuer von seinen Lippen,
zu proklamieren sein Königreich.
Was er berührt,
das erstrahlt in seinem Glanz,
das streckt sich ihm entgegen und mehrt sich,
ihm zu Ehren.
Wie er alle in seinem Reich
selbstlos beschenkt mit seinen Gütern,
bis sie,trunken vor Glück, sich winden vor Lust,
ihm zu gefallen.
Wahrlich,
in der längsten aller Nächte kehrt unser Prinz heim,
zu besiegen die Dunkelheit,
die uns deckt, in bleierner Schwere.
Hoch sollen die Feuer brennen,
das alle es sehen können
und tanzen wollen wir
und lüsterne Lieder singen auf seinen Ruhm.
In unseren lieben Kreisen wollen wir uns sammeln
und unsere Gefolgschaft huldigen.
Was einst war,
soll in der Extase des Momentes aufgewogen sein
und was einst wird wollen wir feiern.
Sonntag, 18. Dezember 2011
Der wilde Ritt der Oskorei
Heidra,
über die Felder geht die Jagd,
im Sturmwind des Einäugigen.
Es bebt die Erde
unter den Hufen unserer wilden Rosse.
Es zittern die Horizonte
unter unseren Rufen.
Heidra,
hier naht die wilde Jagd!
Hier entflammt und verbrennt der Grund unserer Wege.
Von der Welten Dächer kommen wir,
durch den Schleier ihrer Augen.
Wenn sie einst ahnten, machen wir sie sehend,
so das sie, neu erkannt sind.
Doch wehe ihnen, wenn sie uns erblicken sollten.
Was unseren Pfad kreuzt,
sei gebannt und mitgerissen.
Keiner ist mehr der selbe,
wenn ihn einst der Sturmwind streift.
Heidra,
es naht die Jagd,
so schweigt und werft euch nieder,
das keiner geschändet werde.
In euren Hütten verschliesst euch
und harret unserem Durchzug,
das niemanden unser entfesselter Zorn treffe.
Eure Lieben scharrt um euch,
euren vertrauten Kreis,
im Dunkel dieser hohen Nächte.
Heidra,
hier kommen wir,
in unserem Zug der Verlorenen.
Im entfesselten Stolz unserer Raserei,
brechen wir in die Stille.
Im Lärm unseres Kommens, naht das Chaos,
zu künden vom Lauf alles werdenden;
Entstehen, vergehen
um neuen dem Boden zu bereiten.
Im Zeichen unserer Wildheit.
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