Auch wenn ich selber gewisse Prinzipien habe,
so graut mir vor einer Gesellschaft,
die von Moralisten geprägt und geführt würde.
So löblich der moralische Vorsatz für den Einzelnen sein mag,
so mörderisch erweist sich seine Systematisierung.
Die Formung zur allgemeinen Gesetzmäßigkeit.
Hauptmerkmale von Moralsystemen sind vor allem,
dass diejenigen, welche sie am überzeugtesten vertreten,
genau diese Werte zuerst verraten,
welche sie zu verteidigen vorgeben!
In dieser Hinsicht
erweist sich auch Kants "Kathegorisches Imperativ" als unzureichend,
um als allgmeine Beschreibung eines ethisch korrekten Verhaltenskodex,
im sozialen Gefüge zu gelten.
Ist doch die Geschichte nicht arm an Beispielen
religiöser oder politischer Führer,
die nie von anderen verlangten,
was sie nicht auch selbst zu geben bereit waren
und doch alle ins Unglück stürzten.
Gleich unzureichend ist das Prädikat der Selbstlosigkeit.
Es gibt kein Gesetz das impliziert,
dass selbstloses Handeln
mit positievem Vorsatz stets dem "Guten" dienlich ist.
Vielmehr strafte die Geschichte die "Selbstlosen" das eine ums andere Mal als Tyrannen.
Uneigennützig handeln sie
nicht im Dienst der Menschen,
sondern im Dienst ihrer Werte.
Es war stets der "absolute Anspruch",
der aus "Wertsystemen" "Wahnsysteme" machte,
das Dikatat von Standpunkten,
aus der Bedingtheit der Perspektive.
In so weit sind Moralsysteme kein Gesetz, sondern "kollektive oder subjektieve Willkür",
bindende Auswürfe von Hochideologie.
Gleich mörderisch der "positieven Geschichtsutopie" fressen sich die Moralsysteme ihren blutigen Weg durch die Zeit.
Darum fürchtet ihre Vertreter, die Mildtätigen und die Mitleidigen, die Moralisten und die Sophisten, den Klerus und den Aufopfernden.
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Montag, 26. September 2011
Die Insignien der Rebllion Teil 3
Potenzierung und Ausbruch
Immer im Kreise, so gehen alle Wege des Herzens
und alle führen zu uns, in unsere Gesellschaft.
So werdet ihr allem, vor dem ihr flieht,
stets wieder begegnen,
die Wiederkehr des Immer gleichen.
So sind alle Wegmarken heilige Stätten auf unserem Wege:
die Freude, wie die Selbstzerstörung,
an allen haben wir gerastet, auf unserem Weg zu uns.
Zu unseren Wurzeln, dem nahrhaften Quell aller Wahrnehmung.
Wahrlich Brüder,
in der kleinen Ordnung unserer Neuentdeckten Fülle, stehen wir beisammen.
Das die Welt ihren Lauf ändert,
die uns schwindelnd machte
und ihr Kreisen nach unseren Werten beugt.
In unserem Innersten und doch im Abseits,
das uns die Menschen fremd werden und das was sie leitet;
Das Ego und der Anspruch,
der Verrat an aller Menschlichkeit,
propagiert von den Verrätern am Herzen,
den Propheten einer leeren Ordnung,
den Befürwortern der Weltlichkeit, in eigenem Sinne.
Ich aber sage; Preist den Mensch, der nach höherem strebt,
aber meidet den, welcher anderen eine Ikone sein will.
Denn kein Wahrhafter strebt nach höherem,
wenn er nicht von seinem Nachfolgenden übertroffen sein will.
In keinem Herzen brennt ein Feuer,
wenn es nicht von ihm verzehrt werden und aus der Asche neu entstehen will.
Reden um Reden, schwinge euch die Führer einer leeren Ordnung.
Nicht um eurer Willen, nicht um eine Sache oder einem Ding.
Nein, einzig um ihrer selbst willen.
Auf Zuspruch hoffend, redet gar mancher,
von seinen Verdiensten
und seinem Heldentum um ein Reich der Sonne.
Seht wie sie sich ins rechte Licht rücken,
Schauspieler in grellem Spot,
das ein jeder geblendet sei.
Obwohl sie nur Schatten sind.
Obgleich ihrem innersten,
das Selbstlose fremd und ihr Wesen nur Ekel ist.
In Ekel werden sie getrieben
und in Ekel kommen sie zu euch,
aus den dunklen Kammern eurer Herzen um euch einzunehmen.
Sprechen sie von Wahrheit,
so meinen sie das Fragment einer Sichtweise,
die sich ihnen an den Hals warf,
im lichten Moment einer großen Dunkelheit.
So fanden sie in der Abgeschiedenheit,
einen Abglanz ihrer Selbstsucht
und tauften sie "Erlösung".
Was fortan ihre Sicherheit war,
das sollte anderen nun ein Konstrukt der Sorglosigkeit sein.
Ein Totenkult von "weil"
aus dem heraus die Welt erklärt sei.
Rebellion meine Brüder,
aus unserem innersten heraus,
trägt das Wort über schneebedeckte Höhen.
Aus unseren flammenden Herzen in eisige Weiten.
So das nach Niedergang und Erwachen,
alle unserer gewahr werden.
Das sie ihre müden Häupter neigen.
Ihr meine Brüder seid die ersten gewesen,
meine huldvollen Suchenden, auf dem Herzweg.
Als Feuer und Schwert zieht nun,
wieder ihrer Burgen
und mehret euch in meinem Wort:
"Das ich bei euch bin,
das ich mit euch bin"
Seht, noch liegt Schwärze und Kühle über der Welt,
so lauft weiter in eurem Lichte,
in das prachtvolle Rot des neuen Tages.
Meine mächtigen Gesellen der Nacht,
auf dem Weg in die Morgendämmerung.
Rebellion, das ist nicht nur Widerwille und Aufbegehren.
Kein Rebell ohne Aufbegehren,
doch keine Rebellion ohne Gewalt!
So stürmt gewaltigen Schrittes und gewaltigen Lärms.
So sollt ihr über den Himmel ziehen, gleich der wilden Jagd.
Gleich ihrem Treiben, sollt ihr alles mitreißen.
In der Lust eurer Wildheit sollt ihr in sie fahren,
in ihre morschen Knochen.
Zerschlagen soll nun alle Ordnung sein,
hinweggefegt das alte, die Signum der Selbstsucht
in Schutt und Scherben alle Trutzburgen leerer Herzen.
Liebe treibt uns, Liebe leitet uns
und doch ist da keine Liebe ohne Todeswille:
dem Wunsch zu vergehen und sich Aufzulösen,
in einer höheren Ordnung.
Den stets war Liebe auch Opferwille,
sich hinzugeben um eine neue Ordnung.
Liebe um der Liebe willen,
sich zu verzehren, um zu vergehen.
Sich zu entgrenzen und neu erkannt sein,
dass ist der Kern der Wahrhaften.
Wir alle werden eins sein,
in diesen Stunden unseres Sturmes.
Immer im Kreise, so gehen alle Wege des Herzens
und alle führen zu uns, in unsere Gesellschaft.
So werdet ihr allem, vor dem ihr flieht,
stets wieder begegnen,
die Wiederkehr des Immer gleichen.
So sind alle Wegmarken heilige Stätten auf unserem Wege:
die Freude, wie die Selbstzerstörung,
an allen haben wir gerastet, auf unserem Weg zu uns.
Zu unseren Wurzeln, dem nahrhaften Quell aller Wahrnehmung.
Wahrlich Brüder,
in der kleinen Ordnung unserer Neuentdeckten Fülle, stehen wir beisammen.
Das die Welt ihren Lauf ändert,
die uns schwindelnd machte
und ihr Kreisen nach unseren Werten beugt.
In unserem Innersten und doch im Abseits,
das uns die Menschen fremd werden und das was sie leitet;
Das Ego und der Anspruch,
der Verrat an aller Menschlichkeit,
propagiert von den Verrätern am Herzen,
den Propheten einer leeren Ordnung,
den Befürwortern der Weltlichkeit, in eigenem Sinne.
Ich aber sage; Preist den Mensch, der nach höherem strebt,
aber meidet den, welcher anderen eine Ikone sein will.
Denn kein Wahrhafter strebt nach höherem,
wenn er nicht von seinem Nachfolgenden übertroffen sein will.
In keinem Herzen brennt ein Feuer,
wenn es nicht von ihm verzehrt werden und aus der Asche neu entstehen will.
Reden um Reden, schwinge euch die Führer einer leeren Ordnung.
Nicht um eurer Willen, nicht um eine Sache oder einem Ding.
Nein, einzig um ihrer selbst willen.
Auf Zuspruch hoffend, redet gar mancher,
von seinen Verdiensten
und seinem Heldentum um ein Reich der Sonne.
Seht wie sie sich ins rechte Licht rücken,
Schauspieler in grellem Spot,
das ein jeder geblendet sei.
Obwohl sie nur Schatten sind.
Obgleich ihrem innersten,
das Selbstlose fremd und ihr Wesen nur Ekel ist.
In Ekel werden sie getrieben
und in Ekel kommen sie zu euch,
aus den dunklen Kammern eurer Herzen um euch einzunehmen.
Sprechen sie von Wahrheit,
so meinen sie das Fragment einer Sichtweise,
die sich ihnen an den Hals warf,
im lichten Moment einer großen Dunkelheit.
So fanden sie in der Abgeschiedenheit,
einen Abglanz ihrer Selbstsucht
und tauften sie "Erlösung".
Was fortan ihre Sicherheit war,
das sollte anderen nun ein Konstrukt der Sorglosigkeit sein.
Ein Totenkult von "weil"
aus dem heraus die Welt erklärt sei.
Rebellion meine Brüder,
aus unserem innersten heraus,
trägt das Wort über schneebedeckte Höhen.
Aus unseren flammenden Herzen in eisige Weiten.
So das nach Niedergang und Erwachen,
alle unserer gewahr werden.
Das sie ihre müden Häupter neigen.
Ihr meine Brüder seid die ersten gewesen,
meine huldvollen Suchenden, auf dem Herzweg.
Als Feuer und Schwert zieht nun,
wieder ihrer Burgen
und mehret euch in meinem Wort:
"Das ich bei euch bin,
das ich mit euch bin"
Seht, noch liegt Schwärze und Kühle über der Welt,
so lauft weiter in eurem Lichte,
in das prachtvolle Rot des neuen Tages.
Meine mächtigen Gesellen der Nacht,
auf dem Weg in die Morgendämmerung.
Rebellion, das ist nicht nur Widerwille und Aufbegehren.
Kein Rebell ohne Aufbegehren,
doch keine Rebellion ohne Gewalt!
So stürmt gewaltigen Schrittes und gewaltigen Lärms.
So sollt ihr über den Himmel ziehen, gleich der wilden Jagd.
Gleich ihrem Treiben, sollt ihr alles mitreißen.
In der Lust eurer Wildheit sollt ihr in sie fahren,
in ihre morschen Knochen.
Zerschlagen soll nun alle Ordnung sein,
hinweggefegt das alte, die Signum der Selbstsucht
in Schutt und Scherben alle Trutzburgen leerer Herzen.
Liebe treibt uns, Liebe leitet uns
und doch ist da keine Liebe ohne Todeswille:
dem Wunsch zu vergehen und sich Aufzulösen,
in einer höheren Ordnung.
Den stets war Liebe auch Opferwille,
sich hinzugeben um eine neue Ordnung.
Liebe um der Liebe willen,
sich zu verzehren, um zu vergehen.
Sich zu entgrenzen und neu erkannt sein,
dass ist der Kern der Wahrhaften.
Wir alle werden eins sein,
in diesen Stunden unseres Sturmes.
Mittwoch, 10. August 2011
Saturnzyklus 01/die Deflation der Zeit
Die Deflation der Zeit
Zeit, was mag das sein? Momente um Momente, komprimiert zu subjektiven Skalen, rennt sie erbarmunslos dahin;
Jahre um Jahre, nur einen Atemzug, ein Nichts aus Verklärung und Verdrängung,
komprimiert im Perspektivischem Zerrfilter.
So wurde Zeit ihm ein Vorhang der Erbarmungslosigkeit, zu schwer ihn abzustreifen, ignorierte er, schuf Schlösser für den Moment, um fortan nur für sie zu leben.
Wie Sand sah er die Momente zerinnen, die Mahnmale des Bestandlosem und jeder dieser Bestandlosigkeiten zog ihn zu Boden, den an alle hängte er sein Herz.
So gingen die Jahre und beugten ihn, ein linearer Fluss aus Härte und Demut und ihr Lohn war die Angst.
Erarbeitetes, angehäuft in gedehnten Momenten, speisen sie Erinmnerungen.
Hinweggerafft in der Willkühr des Weltenlaufes, so straft die Zeit die Erinnerung Lüge.
Zeit wie soll man sie halten können, dachte er sich.
Wenn man ihrem Chaos doch keine Ordnung abgewinnen kann, die nicht zugleich im Strudel vergeht.
Wenn alles geschaffenen Bestandlos ist, so bin ich es auch.
So will ich den lernen die Momente für sich zu nehmen wie sie kommen und jedem meine Zeit doch keinem mein Herz schenken.
So will ich das Bestandlose mit dem vergänglichen huldigen und doch bei mir stehen im Strudel.
Dienstag, 9. August 2011
Der Alte vom Berg 1 Teil
Eremitische Schriften
Und in seiner kleinen Hütte auf dem Berg in der Anderswelt, saß ein Alter vorm Feuer und dachte:
Nichts verbindet mich mit den Menschen!
Den was sie sind, das trennt mich von ihnen.
Durch die Bande der Zeit,
die fortlief, gebeugt durch ihr Manifest.
Doch wirke ich in ihrem Handeln ganz,
in den vergessenen Ländern ihres Denkens.
Im hohen Turm des Verleugnens,
da sitzen sie und denken "Nein".
Doch als Meister komme ich zu ihnen,
im Nebel eines Rausches.
Da nennen sie mich einen König,
den sie wiederfanden.
Doch am Morgen danach,
da bin ich ihnen der Schatten ihrer verlorenen Wünsche.
Die vergessen stehen,
in der Tiefe der Wälder, unentdeckt.
So sah ich Volk um Volk, das aufbegehrt und erlahmt
und schließlich erlöscht.
Im ewigen Bande, das aus Zeit gewoben,
vergeht in "bald" und "einst".
Doch keines kennt meinen Namen,
den ich bin einer den keiner hört aber jeder kennt.
Unaussprechlich für die seienden.
Die Achse der Welten,
bricht sich im Schein meiner Tatlosigkeit.
Werdegang und Standpunkt,
all das bleibt die Scheinwelt des einzelnen.
In den Fäden seiner Ratlosigkeit,
hört er mich nicht und heißt es; "seine Freiheit".
Bis sich seine Sehnsucht Bahn bricht
und ihn treibt mit langem Messer.
In den Untiefen seines Begehrens,
wächst er dann über sich hinaus.
So windet er sich und ruft nach Feuer.
So findet er mich im Bannkreis eines Augenblickes.
So liebt er mich und die Vergänglichkeit eines Anlitzes.
Das ihn weiterwirft in die Zukunft.
In die Warheit seiner Nachkommenschaft
und den Schatten ihres Verborgenen.
Der im Rausch gefunden,
aber nur von Eingeweihten ertragen werden kann.
Und in seiner kleinen Hütte auf dem Berg in der Anderswelt, saß ein Alter vorm Feuer und dachte:
Nichts verbindet mich mit den Menschen!
Den was sie sind, das trennt mich von ihnen.
Durch die Bande der Zeit,
die fortlief, gebeugt durch ihr Manifest.
Doch wirke ich in ihrem Handeln ganz,
in den vergessenen Ländern ihres Denkens.
Im hohen Turm des Verleugnens,
da sitzen sie und denken "Nein".
Doch als Meister komme ich zu ihnen,
im Nebel eines Rausches.
Da nennen sie mich einen König,
den sie wiederfanden.
Doch am Morgen danach,
da bin ich ihnen der Schatten ihrer verlorenen Wünsche.
Die vergessen stehen,
in der Tiefe der Wälder, unentdeckt.
So sah ich Volk um Volk, das aufbegehrt und erlahmt
und schließlich erlöscht.
Im ewigen Bande, das aus Zeit gewoben,
vergeht in "bald" und "einst".
Doch keines kennt meinen Namen,
den ich bin einer den keiner hört aber jeder kennt.
Unaussprechlich für die seienden.
Die Achse der Welten,
bricht sich im Schein meiner Tatlosigkeit.
Werdegang und Standpunkt,
all das bleibt die Scheinwelt des einzelnen.
In den Fäden seiner Ratlosigkeit,
hört er mich nicht und heißt es; "seine Freiheit".
Bis sich seine Sehnsucht Bahn bricht
und ihn treibt mit langem Messer.
In den Untiefen seines Begehrens,
wächst er dann über sich hinaus.
So windet er sich und ruft nach Feuer.
So findet er mich im Bannkreis eines Augenblickes.
So liebt er mich und die Vergänglichkeit eines Anlitzes.
Das ihn weiterwirft in die Zukunft.
In die Warheit seiner Nachkommenschaft
und den Schatten ihres Verborgenen.
Der im Rausch gefunden,
aber nur von Eingeweihten ertragen werden kann.
Samstag, 18. Juni 2011
Tanz mein Leben
Stillstand zu Bewegung,
Abstoßung und Anziehung,
so entfalten wir unsere anmutigen Kreise.
Ein Fest dem Leben, eine Ode dem Tode.
So liegt alles dicht zusammen in unserem Treiben.
Ekstase, Verzückung, so werfen wir uns in die Zeit,
in kindlichem Überschwang.
Das aus Fluss und Zugenwandtheit ein Moment wird,
einzig für das hier und jetzt.
Schweiß auf unseren Stirnen, unserer Lust ein Opfer.
So fühlen wir uns,riechen und schmecken uns in unserem Spiele.
Tanzend huldigen wir dem Schicksal;
Das ich dich gefunden habe, das du mich gefunden hast.
Ein Ritus der die Zeiten hält im Chaos des Vergänglichen.
In Bewegung kommt zur Ruhe:
der innerste Kreis unseres Einsseins,
im Auge unserer Wildheit
So lachst du mir zu, deiner Erquicktheit froh,
meine stolze Königinn der Nacht.
So will ich dich liebhalten in meinem innersten.
Als glänzendes Abbild meiner lüsternen Entrücktheit:
wo aus Fluss Überfluss und aus Lust ein Sturm wurde.
So reiten wir die Ewigkeit als prächtiges Anlitz himlischer Natur.
Tanz mein Leben, das es eine Freude ist,
so werden wir eins sein!
Abstoßung und Anziehung,
so entfalten wir unsere anmutigen Kreise.
Ein Fest dem Leben, eine Ode dem Tode.
So liegt alles dicht zusammen in unserem Treiben.
Ekstase, Verzückung, so werfen wir uns in die Zeit,
in kindlichem Überschwang.
Das aus Fluss und Zugenwandtheit ein Moment wird,
einzig für das hier und jetzt.
Schweiß auf unseren Stirnen, unserer Lust ein Opfer.
So fühlen wir uns,riechen und schmecken uns in unserem Spiele.
Tanzend huldigen wir dem Schicksal;
Das ich dich gefunden habe, das du mich gefunden hast.
Ein Ritus der die Zeiten hält im Chaos des Vergänglichen.
In Bewegung kommt zur Ruhe:
der innerste Kreis unseres Einsseins,
im Auge unserer Wildheit
So lachst du mir zu, deiner Erquicktheit froh,
meine stolze Königinn der Nacht.
So will ich dich liebhalten in meinem innersten.
Als glänzendes Abbild meiner lüsternen Entrücktheit:
wo aus Fluss Überfluss und aus Lust ein Sturm wurde.
So reiten wir die Ewigkeit als prächtiges Anlitz himlischer Natur.
Tanz mein Leben, das es eine Freude ist,
so werden wir eins sein!
Samstag, 14. Mai 2011
Die Insignien der Rebellion Teil2
Teil 2; die Beschwörung des inneren Kreises:
Einem flammenden Sterne gleich,
verglühte ich und stürzte ins Menschliche zurück.
Vor euer aller Augenpaare;
gestürzt und gescheitert in meinem hohen Lauf.
Doch ungebrochen in meinem Bestreben, erhebe ich mich,
meine Wunden zu zeigen.
Riechet, fühlet und sehet mein Leid über euch ausgegossen.
Tretet näher und scharrt euch um mich.
Ihr die ihr dem Gleichmut entflohen seid
und eurer Sorgen leidig seid.
Ihr die ihr den Gleichklang der Jahre nicht ertragen wollt
und eure hehren Ziele über euer Schicksal stellt.
Alle die vom Leben gezeichnet und vom Schicksal getreten
im Schmutz und Staub ihr Dasein fristen.
Ihr seid mein Volk, ich begehre euch.
Denn noch steht in heimlicher Saat,
was bald schon die Blüte von morgen,
was bald schon eurer Sinne stolze Frucht.
Wahrlich, zu euch spreche ich,
ihr erstes Tau des jungen Morgens.
Ihr seid meine Brüder und Gefährten,
im Blutkreis unseres Vertrauens.
Im innersten Zirkel unserer Herzen,
sind wir gleichsam, verschworen und vereint.
Einem Bande gleich, das sich aus der Zukunft streckt
um uns an unsere flammenden Träume zu fesseln.
Einem Stein gleich,
der ins Wasser geworfen, versinkt aber nicht vergeht.
Der bestehen bleibt,
wenn die Wellen einst sich legen, die er aufwühlte.
Wenn alles zur Ruhe kommt, bleiben wir bestehen.
Künden von unserer Vergangenheit,
wie wir einst das Wasser teilten.
Wie sich einst fortsetzte, was wir begannen;
In konzentrischen Kreisen, durch unseren Niedergang.
Wenn einst Gewässer verdunstet und Flussbett getrocknet sind,
bleiben wir doch, einem Monolith in der Wüste gleich,
bis ans Ende aller Tage.
Hört mich Freunde, Waffenbrüder!
Ich bin von euch, ihr seid von mir!
So sollt ihr sein;
Das euch dürstet, nach Reichtum und Erfahrung,
das ihr alles hortet, um doch nichts für euch zu behalten.
Einem Spiegel gleich, der die Strahlen der Sonne sammelt
und doch jeden mit ihnen beschenkt, selbstlos.
Das ihr alle in den Glanz eurer schenkenden Natur zieht.
Das ihr golden erstrahlt, im Bann meiner Gefolgschaft
und doch nicht folgsam seid.
Das ihr vollen Herzens verachtet
und doch achtbar seid.
Tut dies und messt mich daran,
so soll sich der Kreis schließen.
Einem flammenden Sterne gleich,
verglühte ich und stürzte ins Menschliche zurück.
Vor euer aller Augenpaare;
gestürzt und gescheitert in meinem hohen Lauf.
Doch ungebrochen in meinem Bestreben, erhebe ich mich,
meine Wunden zu zeigen.
Riechet, fühlet und sehet mein Leid über euch ausgegossen.
Tretet näher und scharrt euch um mich.
Ihr die ihr dem Gleichmut entflohen seid
und eurer Sorgen leidig seid.
Ihr die ihr den Gleichklang der Jahre nicht ertragen wollt
und eure hehren Ziele über euer Schicksal stellt.
Alle die vom Leben gezeichnet und vom Schicksal getreten
im Schmutz und Staub ihr Dasein fristen.
Ihr seid mein Volk, ich begehre euch.
Denn noch steht in heimlicher Saat,
was bald schon die Blüte von morgen,
was bald schon eurer Sinne stolze Frucht.
Wahrlich, zu euch spreche ich,
ihr erstes Tau des jungen Morgens.
Ihr seid meine Brüder und Gefährten,
im Blutkreis unseres Vertrauens.
Im innersten Zirkel unserer Herzen,
sind wir gleichsam, verschworen und vereint.
Einem Bande gleich, das sich aus der Zukunft streckt
um uns an unsere flammenden Träume zu fesseln.
Einem Stein gleich,
der ins Wasser geworfen, versinkt aber nicht vergeht.
Der bestehen bleibt,
wenn die Wellen einst sich legen, die er aufwühlte.
Wenn alles zur Ruhe kommt, bleiben wir bestehen.
Künden von unserer Vergangenheit,
wie wir einst das Wasser teilten.
Wie sich einst fortsetzte, was wir begannen;
In konzentrischen Kreisen, durch unseren Niedergang.
Wenn einst Gewässer verdunstet und Flussbett getrocknet sind,
bleiben wir doch, einem Monolith in der Wüste gleich,
bis ans Ende aller Tage.
Hört mich Freunde, Waffenbrüder!
Ich bin von euch, ihr seid von mir!
So sollt ihr sein;
Das euch dürstet, nach Reichtum und Erfahrung,
das ihr alles hortet, um doch nichts für euch zu behalten.
Einem Spiegel gleich, der die Strahlen der Sonne sammelt
und doch jeden mit ihnen beschenkt, selbstlos.
Das ihr alle in den Glanz eurer schenkenden Natur zieht.
Das ihr golden erstrahlt, im Bann meiner Gefolgschaft
und doch nicht folgsam seid.
Das ihr vollen Herzens verachtet
und doch achtbar seid.
Tut dies und messt mich daran,
so soll sich der Kreis schließen.
Mittwoch, 11. Mai 2011
Die Insignien der Rebelion 1
Was dem König ein Fluch , ist dem Stolzen der Lohn.
Der Sturz in Ungnade.
Doch Despoten fallen aus Hochmut, Rebellen aber werden aus Niedertracht gestürzt,
so das der Sturz selber sie erst zum, Bildniss des kommenden formt.
So das erst ihr Aufbegehren durch den Fall selbst geadelt wird.
Erst ihr Niedergang, verleiht ihren Worten ihr rebellisches Gewicht.
Erst der Schritt über den Abgrund läßt Unmut zu Hass, Oposition zur Rebelion werden.
So fallen sie und denken sich:
Oh süßer Sturz, du Lohn der Haltlosen,
wie lieb bist du mir, das du mich vorm Toten Tale der Gleichmut bewahrt hast.
Wenn ich einst zerschmettert liege, am Grund der lezten Fragen,
so bleibe ich doch ungebrochen.
Ein Mal den nachfolgenden, das ihnen zuruft:
Ein stolzes Herz, die Zeit beugt es, doch sie bricht es nicht.
Den Schwachen wird es hart, einem Steine gleich, der ihnen in die Brust geworfen wurde, so zieht es sie zu Boden.
So zerspringt es in tausend Scherben und vergeht im Fortgang.
Zermahlen im Radwerk der Geschichte um kommendem das Feld zu räumen.
Dem Starken aber stemmt sich gegen die Konventionen des Bestehenden.
Wieviel, so fragt er sich, liegt mir im Beharren, wenn ich doch Herz um Herz, das unnachgiebig, zerschmettern und hinwegfegen kann.
Die Faust geballt, die Nase im Sturm, so will ich sein!
So will ich sie lauten Schrittes verachten!
Das ich offenbar werde und alle die mir folgen, denen ich Hirn und Zunge bin.
So gehe ich in die Welt, das meine Klauen sie zerfetzen, das ihre Priester mich ausspeien, einer giftigen Blume gleich, die gehegt wurde in ihrer Mitte.
So will ich denn aufrecht zu Grunde gehen, das ich anderen zum Grund werde.
Der Sturz in Ungnade.
Doch Despoten fallen aus Hochmut, Rebellen aber werden aus Niedertracht gestürzt,
so das der Sturz selber sie erst zum, Bildniss des kommenden formt.
So das erst ihr Aufbegehren durch den Fall selbst geadelt wird.
Erst ihr Niedergang, verleiht ihren Worten ihr rebellisches Gewicht.
Erst der Schritt über den Abgrund läßt Unmut zu Hass, Oposition zur Rebelion werden.
So fallen sie und denken sich:
Oh süßer Sturz, du Lohn der Haltlosen,
wie lieb bist du mir, das du mich vorm Toten Tale der Gleichmut bewahrt hast.
Wenn ich einst zerschmettert liege, am Grund der lezten Fragen,
so bleibe ich doch ungebrochen.
Ein Mal den nachfolgenden, das ihnen zuruft:
Ein stolzes Herz, die Zeit beugt es, doch sie bricht es nicht.
Den Schwachen wird es hart, einem Steine gleich, der ihnen in die Brust geworfen wurde, so zieht es sie zu Boden.
So zerspringt es in tausend Scherben und vergeht im Fortgang.
Zermahlen im Radwerk der Geschichte um kommendem das Feld zu räumen.
Dem Starken aber stemmt sich gegen die Konventionen des Bestehenden.
Wieviel, so fragt er sich, liegt mir im Beharren, wenn ich doch Herz um Herz, das unnachgiebig, zerschmettern und hinwegfegen kann.
Die Faust geballt, die Nase im Sturm, so will ich sein!
So will ich sie lauten Schrittes verachten!
Das ich offenbar werde und alle die mir folgen, denen ich Hirn und Zunge bin.
So gehe ich in die Welt, das meine Klauen sie zerfetzen, das ihre Priester mich ausspeien, einer giftigen Blume gleich, die gehegt wurde in ihrer Mitte.
So will ich denn aufrecht zu Grunde gehen, das ich anderen zum Grund werde.
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